Der Börsen-TagVolatilität ist angesagt
Mit einer Fortsetzung des volatilen Seitwärtsmarktes rechnen Händler heute in Europa. Die Vorlagen der Wall Street sind leicht negativ. Die Terminkontrakte auf den Dax handeln knapp 30 Punkte höher.
Auffallend sei, dass die Verluste im Industrie-Index Dow Jones höher ausgefallen seien als im Technologieindex Nasdaq. Apple und Nvidia schlossen sogar etwas deutlicher im Plus, während es Druck auf Alphabet und Microsoft gab. Als Auslöser von Verkäufen wurde die Auflösung von Yen-finanzierten sogenannten Carry Trades gesehen, nachdem in Japan die Erwartung einer baldigen Zinserhöhung gestiegen war. Daran, dass in den USA am 10. Dezember die Zinsen gesenkt werden, hegt der Markt praktisch keine Zweifel mehr. Nach schwachen Einkaufsmanagerindizes in der Vorwoche untermauerte am Vortag auch der ISM-Index die Schwäche der US-Industrie.
Unternehmensdaten sind praktisch keine avisiert. Konjunkturseitig wird vor allem auf die Inflationsrate in der Eurozone geblickt. Dazu berichtet der Branchenverband VDMA über die Aufträge im Maschinenbau.