Der Börsen-TagWall Street dürfte Durststrecke beenden - US Steel stürzen ab
Nach fünf Sitzungen mit Verlusten in Folge und einem schwachen Jahresauftakt könnte die Wall Street den negativen Trend brechen. Der Aktienterminmarkt deutet einen etwas festeren Handelsbeginn am Kassamarkt an. Damit könnte die längste Durststrecke seit April 2024 zu Ende gehen, die durch enttäuschte Zinssenkungshoffnungen durch die US-Notenbank getrieben worden war. Die anstehende Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump am 20. Januar hatte zuletzt die Inflationserwartungen nach oben getrieben und die Fed in Sachen Zinssenkungszyklus vorsichtiger werden lassen.
Zu den auffälligsten Kursbewegungen im vorbörslichen US-Aktienhandel zählt die von U.S. Steel, die Titel stürzen um knapp neun Prozent ab. In einer seiner letzten bedeutenden Amtshandlungen als Präsident dürfte Joe Biden die Übernahme von US Steel durch das japanische Unternehmen Nippon Steel im Umfang von 14 Milliarden Dollar blockieren. Laut Berichten dürfte dies noch heute passieren.