Der Börsen-TagWashington kann Euro nicht bewegen

Im Devisenhandel bleiben die US-Politik und die Zinsperspektiven die vorherrschenden Themen. Der Kurs des Euro liegt am Morgen wenig verändert bei 1,2263 Dollar.
Die Einigung im US-Haushaltsstreit löste im Devisenmarkt keine größeren Bewegungen aus. Investoren sehen in der Einigung vorm Vorabend offenbar noch keinen endgültigen Durchbruch. Tatsächlich wurde die Frist für den Übergangshaushalt lediglich um drei Wochen verlängert.
Der Dollar bewegte sich mit dem US-Haushaltstreit in engen Bahnen seitwärts und lag im späten US-Handel gegenüber dem Euro leicht über dem Niveau vom Freitagabend. Der Euro lag bei 1,2260 Dollar, nach 1,2232 Dollar zum Wochenausklang.
Der Yen zog im frühen Geschäft am Dienstag leicht an, nachdem die Bank of Japan nach ihrer zweitägigen Sitzung erstmals seit längerem den Inflationsausblick nicht gesenkt hat, ansonsten ihren geldpolitischen Expansionskurs aber bestätigte.
Im Laufe der Woche steht eine Zinsentscheidung im Euroraum an. Der Markt setze weiter auf eine starke Berichtssaison und milde Worte der Europäischen Zentralbank (EZB) am kommenden Donnerstag, heißt es aus dem Handel. Ein freundlicher EZB-Impuls dürfte weiter Druck vom Euro nehmen.