Der Börsen-TagZinssenkungsfantasien drücken den Dollar
Die Zinssenkungsfantasien in den USA belasten den Dollar. Der Dollar-Index notiert mit einem Abschlag von 0,3 Prozent auf zeitweise 104,080 Punkten auf dem tiefsten Stand seit rund fünf Wochen. Die zuletzt sinkende Inflation macht Zinssenkungen durch die US-Notenbank aus Sicht der Investoren in diesem Jahr wahrscheinlicher. Bis zum Ende des Jahres hielten die Akteure an den Geldmärkten überwiegend zwei Zinsschritte für möglich, denn nicht nur die Inflation sei unter den Erwartungen geblieben und eröffne der US-Notenbank Fed Spielraum, auch die konjunkturellen Daten hätten enttäuscht, so die Analysten der Helaba. Für den Euro geht es dagegen bergauf. Die Gemeinschaftswährung liegt mit 1,0894 Dollar auf dem höchsten Stand seit Ende März.
Euro / Dollar o