Der Börsen-TagZollstreit lässt US-Whiskey-Export einbrechen
Hier ein weiterer Dauerbrenner, gewissermaßen der Absacker zum Feierabend, der in die Kategorie Zollstreit fällt:
Amerikas Whiskey-Hersteller leiden erheblich unter dem von US-Präsident Donald Trump angezettelten Zollstreit mit internationalen Handelspartnern, wie die jüngste Zahlen des US-Branchenverbands The Distilled Spirits Council verraten.
Angesichts der höheren Handelsschranken brachen die US-Whiskey-Exporte im zweiten Halbjahr 2018 verglichen mit dem Vorjahreswert um elf Prozent auf 593 Millionen Dollar (522 Mio. Euro) ein.
Wie stark der Zollstreit sich auswirkt, lässt sich an den Zahlen für das erste Halbjahr ablesen - hier hatte es noch einen Anstieg um satte 28 Prozent gegeben.
"Der Schaden für die amerikanischen Whiskey-Exporte wird immer größer", beklagte Verbandschef Chris Swonger.
Die Europäische Union und andere Handelspartner hatten die Einfuhrschranken für US-Produkte erhöht, nachdem die Trump-Regierung hohe Sonderzölle etwa auf Stahl und Aluminium verhängt hatte.