Der Börsen-TagZwischenbericht von Repsol kommt nicht bei allen gut an
Der Zwischenbericht von Repsol für das erste Quartal deutet auf eine starke Upstream-Produktion hin. Damit könnten die Konsensschätzungen für das Quartal eher zu konservativ sein, heißt es von den Analysten der Citi in einer Einschätzung. Das Produktionsvolumen des spanischen Energiekonzerns lag bei 608.000 Barrel Öläquivalent pro Tag, verglichen mit den Konsensschätzungen von 592.000, angetrieben durch eine starke Produktion in Nordamerika. Die Analysten schätzen den Nettogewinn derzeit auf 1,18 Milliarden Euro, was im Großen und Ganzen mit dem Analystenkonsens von 1,26 Milliarden übereinstimme. Sie rechnen aber mit einer Korrektur nach oben, wenn Repsol am 28. April seine Ergebnisse vorlegt. Auch die Analysten von Jefferies gehen davon aus, dass der Zwischenbericht zu einem Anstieg der Konsengewinnschätzung um rund 10 Prozent führen dürfte. Anleger sind zurückhaltender: Der Kurs fällt knapp 0,5 Prozent.