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Öl wieder teurerUS-Daten heizen Goldpreis ein

04.06.2014, 15:15 Uhr
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Der Goldpreis fängt sich wieder etwas, notiert aber weiter unter 1250 Dollar je Feinunze. (Foto: picture alliance / dpa)

Die gesunkenen US-Lagerbestände beschäftigen den Rohstoffmarkt weiter. Die Ölpreise klettern etwas. Bei der Gold-Notierung scheint ein Boden gefunden, Kaufimpulse gibt es auch.

Der Goldpreis legt leicht zu. Angetrieben wird er vor allem von den schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Für die Feinunze müssen 1.248 Dollar gezahlt werden und damit zwei Dollar mehr als am Vorabend in den USA.

Die Anleger suchten nach dem jüngsten Rückgang derzeit nach Einstiegsgelegenheiten beim Gold, heißt es von einem Teilnehmer. Sollte auch der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag enttäuschen, sei mit einer deutlicheren Erholung beim Gold zu rechnen.

Ölpreise stabilisieren sich

Die Ölpreise ziehen sogar leicht an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli 108,89 US-Dollar. Das waren sieben Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 14 Cent auf 102,80 Dollar.

Sinkende Ölreserven in den USA stützten laut Händlern die Preise. In der weltgrößten Volkswirtschaft, die zugleich der größte Ölkonsument ist, sanken die Bestände in der vergangenen Woche nach Angaben des privaten American Petroleum Institute um 1,4 Millionen Barrel. Die offiziellen Lagerdaten der Regierung folgen am Nachmittag. Analysten erwarten auch dort einen Rückgang.

Quelle: ntv.de, bad/dpa/DJ

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