Inside Wall StreetGoogle sucht... eine Schlange
Dass Google das gesamte Konzept von Suchen und Finden für alle Zeiten verändert hat, ist spätestens klar, seit der Begriff „to google" als Verb in Wörterbücher Einzug gefunden hat. Nun mussten allerdings auch die Google-Mitarbeiter nach altmodischen Methoden jagen: Im New Yorker Büro war eine Schlange ausgebüxt.
Die Börsenkolumne aus New York von Lars Halter
Dass Google das gesamte Konzept von Suchen und Finden für alle Zeiten verändert hat, ist spätestens klar, seit der Begriff „to google als Verb in Wörterbücher Einzug gefunden hat. Nun mussten allerdings auch die Google-Mitarbeiter nach altmodischen Methoden jagen: Im New Yorker Büro war eine Schlange ausgebüxt.
Die etwa ein Meter lange Königspython mit dem Namen „Kaiser war von einem Tech-Mitarbeiter eingeschmuggelt worden, der damit gegen die Haustier-Regeln für Googles New Yorker Büro verstoßen hat - dort sind nämlich offiziell nur Hunde zugelassen. Ärger dürfte ihm aber nicht drohen, denn Google ist für seine außergewöhnlich lockeren Arbeitsbedingungen bekannt. Mitarbeiter sind es gewohnt, zumindest ihre Vierbeiner, aber auch Kinder und andere Hobbies mitzubringen.
Auch soll der ungeplante Ausflug von „Kaiser unter den Mitarbeitern in der Google-Filiale im New Yorker Stadtteil Chelsea keine große Panik ausgelöst haben, wie der Hightech-Blog CNET berichtete. Immerhin sei das Tier nicht giftig und werde vergleichsweise oft als Haustier gehalten. Zudem waren die Kollegen sofort per Email gewarnt worden und daher auf der Hut.
Dabei fiel es den Google-Managern nicht leicht, die Gefahr überhaupt zu kommunizieren, denn viele Googler hätten die Geschichte von der Pyhton für einen verspäteten Aprilscherz halten können. Für diese ist die Suchmaschine berühmt, wenngleich solche Projekte normalerweise im Googleplex im Silicon Valley in Kalifornien erledigt werden.
Dort war man auch in diesem Jahr wieder kreativ und kündigte einen neuen Breitband-Internet-Service an, der durch die Kanalisation laufe. Der Service sei kabellos - aus hygienischen Gründen - und stehe in verschiedenen Varianten zur Verfügung: vom relativ langsamen Gratisdienst „Tröpfeln bis zum Luxuspaket mit Software-Applikationen, dem der schöne Name „Royal Flush verpasst wurde. Der Pokerbegriff ist ein Wortspiel, das an das Spülen der Toilette erinnert.
Zurück zu „Kaiser: Die Königspython wurde mittlerweile gefunden und eingefangen - im besten Interesse der Google-Mitarbeiter und der Schlange, wie das Management seine Angestellten wissen ließ.