Dank neuer ModelleAutobauer punkten in USA
Nur dank neuer Modelle haben die deutschen Autohersteller in den USA im vergangenen Monat beim Absatz zugelegt. Die US-Autobauer kämpfen indes trotz hoher Rabatte weiter mit der Unlust der Verbraucher, bei hohen Treibstoffkosten neue Autos zu kaufen.
Nur dank neuer Modelle haben die deutschen Autohersteller in den USA im vergangenen Monat beim Absatz zugelegt. Die US-Autobauer kämpfen indes trotz hoher Rabatte weiter mit der Unlust der Verbraucher, bei hohen Treibstoffkosten neue Autos zu kaufen.
Volkswagen meldete am Dienstag einen Absatzsprung um 15 Prozent auf 23.127 Fahrzeuge für den Juni. Der beste Monat seit August 2006 zeige den Erfolg des Kleinwagens "Rabbit", der GTI habe um 45 Prozent zugelegt und das Eos-Cabrio einen guten Start gehabt. Porsche hatte der im Frühjahr eingeführten zweiten Generation des Geländewagens Cayenne einen Zuwachs um 13 Prozent zu verdanken.
BMW legte um sechs Prozent auf 29.394 Fahrzeuge zu, wobei sich vor allem der Mini deutlich besser verkaufte. Die Marke BMW habe den besten Juni überhaupt in den USA erlebt, erklärte das Unternehmen. Leichte Rückgänge mussten dagegen Mercedes mit sechs Prozent und Audi mit drei Prozent weniger verkauften Autos hinnehmen. Die Audi-Baureihen A3, A6 und A8 verzeichneten zum Teil kräftige Einbußen, der Geländewagen Q7 legte stark zu.
Die vor dem Verkauf an den Finanzinvestor Cerberus stehende DaimlerChrysler-Tochter Chrysler hielt sich mit einem Minus von einem Prozent auf 183.347 Autos deutlich besser als die US-Rivalen Ford und GM. Während letztere jeweils ein Viertel weniger von ihren Pkw-Modellen losschlugen und nur mit Transportern und Geländewagen punkteten, verwies Chrysler auf einen Anstieg der Pkw-Verkaufszahlen um 55 Prozent.
Wagen der Marke Jeep seien 19 Prozent mehr verkauft worden. Der kleinste der drei US-Autobauer hatte in einer Werbekampagne ("Maximize your miles") im Juni auf den sparsamen Verbrauch seiner neuen Modelle verwiesen - und die höchsten Rabatte der Branche gewährt.
Ford und GM begründeten ihre Absatzrückgänge damit, dass sie die Verkäufe an Autovermieter und Flottenbetreiber - meist mit hohen Rabatten - bewusst zurückgefahren hätten und sich auf die lukrativeren Händlerverkäufe konzentrierten.
Der japanische