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Teflon auf der Pfanne Klagen gegen DuPont

Wegen potenzieller Gesundheitsrisiken der in vielen Töpfen und Pfannen verwendeten Anti-Haftbeschichtung aus Teflon haben zwei US-Anwaltskanzleien Sammelklagen gegen den zweitgrößten US-Chemiekonzern DuPont angestrengt.

Die Kläger fordern von DuPont Schadenersatz-Zahlungen, teilten die im US-Bundesstaat Florida ansässigen Anwälte am Dienstag im texanischen Houston mit. Zudem hätten sie bei Bundesgerichten in verschiedenen US-Bundesstaaten die Einrichtung eines Fonds beantragt. Dieser solle der Finanzierung medizinischer Untersuchungen von Verbrauchern dienen, die mit Teflon beschichtete Produkte gekauft haben. Zudem solle der Konzern künftig Warnhinweise auf diesen Produkten anbringen.

DuPont setzte sich gegen die Klagen vehement zur Wehr. "Unter dem Markennamen Teflon verkaufte Verbraucher-Produkte sind sicher. Kochgeschirr mit Antihaftbeschichtungen aus Teflon von DuPont enthält keine Perfluoroktansäure (PFOA)", teilte der Konzern mit.

Dokumente über diese bei der Herstellung von Teflon verwendete Substanz hatte das US-Justizministerium im Mai bei dem Konzern angefordert. Einen Monat zuvor hatte DuPont einer außergerichtlichen Einigung mit der US-Umweltbehörde (EPA) zugestimmt, weil das Unternehmen zwei Jahrzehnte lang keine gesundheitsrelevanten Daten über PFOA veröffentlicht hat. Da der Fall noch nicht abgeschlossen ist, hat DuPont dafür 15 Millionen Dollar zurückgelegt.

Nach Tests des ursprünglichen PFOA-Herstellers, des Mischkonzerns 3M, können bei Lebewesen, die hohen Dosen dieser Substanz ausgesetzt werden, unter anderem Leberschäden auftreten. PFOA kann der EPA zufolge bis zu vier Jahren im menschlichen Körper bleiben. Geringen Mengen davon wurden der Behörde zufolge bei einem Großteil der US-Bevölkerung festgestellt.

Quelle: ntv.de

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