Der Sport-Tag

Der Sport-TagGefängnisstrafe für Messi? Es tut sich was

23.06.2017, 13:02 Uhr
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Vielleicht können die beiden Superstars noch Tips in der Umgehung von Haftstrafen austauschen - Nachhilfe in Sachen Steuerdribbling scheint ja nicht nötig. (Foto: imago/Gribaudi/ImagePhoto)

Kickt Lionel Messi bald für die Knastmannschaft statt für den FC Barcelona? Nun, unmöglich ist das Szenario nicht, wenn auch eher unwahrscheinlich. Der fünfmalige Weltfußballer übersteht seine Steueraffäre womöglich nämlich doch ohne eine Haftstrafe. Wie die spanische Staatsanwaltschaft mitteilt, will sie die Gefängnisstrafe des Argentiniers in eine Geldstrafe umwandeln. Messi soll demnach über die kommenden 21 Monate 400 Euro pro Tag zahlen.

"Wir widersetzen uns nicht der Umwandlung der Gefängnisstrafe in ein Bußgeld gegen Lionel Messi und seinen Vater Jorge Horacio, das an der Obergrenze von 400 Euro liegt", sagte der Staatsanwalt in einem Statement. Die Strafe würde addiert gut 250.000 Euro betragen, das Gericht muss nun entscheiden. Den Richtungswechsel begrüßt man auf Seiten Messis durchaus.

Vielleicht freut sich ja auch Messis "Rivale" Cristiano Ronaldo über derart gute Nachrichten. Von Problemen mit den Steuerbehörden kann der ja auch grad ein Liedchen singen. Mehr zur Strafenvermeidungstaktik von Messi lesen Sie übrigens hier.