Dienstag, 05. Januar 2016: Der Tag bei n-tv

Heute mit Volker Petersen und Roland Peters

22:41 Uhr

Das war heute wichtig

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Sehr geehrte Leser, ich fasse für Sie noch einmal die wichtigsten Nachrichten des Dienstags zusammen. Denn es waren wie immer einige:

Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht.

Bilderserie
22:16 Uhr

Polizei führt Razzia in Frankfurt durch

Mit mehr als 150 Beamten ist die Polizei im Frankfurter Bahnhofsviertel zu einer Razzia angerückt. Eine Straße sei abgeriegelt worden, um Passanten zu kontrollieren, sagte ein Sprecher. Es gehe um die Aufdeckung von Drogen- und Eigentumsdelikten.

Die Razzia begann gegen 20.30 Uhr und soll einige Stunden andauern. Einen konkreten Anlass gebe es nicht, sagte der Sprecher.

21:54 Uhr

Deutsche Fähre befreit sich

Das Tochterschiff eines Seenotrettungskreuzers liegt neben der "Frisia II" - als sie noch festsitzt.
Das Tochterschiff eines Seenotrettungskreuzers liegt neben der "Frisia II" - als sie noch festsitzt.(Foto: dpa)

Die Fähre mit rund 650 Passagieren an Bord vor der Insel Juist ist wieder freigekommen - aus eigener Kraft.

  • Etwa zwölf Stunden steckte das Schiff im niedersächsischen Wattenmeer fest. Normalerweise dauert die Fahrt eineinhalb Stunden.
  • Die "Frisia II" setzte nach Angaben der Reederei am Morgen gegen 7.30 Uhr wegen "extremem Niedrigwassers" auf dem schlickigen Grund auf. Mit dem nächsten Hochwasser kam sie nun wieder frei.
  • Die Fähre konnte gegen 19.30 Uhr ihre Fahrt in den Hafen von Norddeich auf dem niedersächsischen Festland fortsetzen. Dort gingen alle Fahrgäste wohlbehalten an Land.
21:21 Uhr

BMW-Verkäufe in den USA eingebrochen

Die US-Verkäufe des Autobauers BMW sind im Dezember heftig abgesackt.

  • Der Absatz brach im Jahresvergleich um 17,7 Prozent auf 39.634 Autos ein, wie BMW mitteilte. Vor allem beim mit Abstand meistverkauften Modell, dem 3er BMW, ließ der Hersteller Federn: Die Verkäufe stürzten um mehr als 60 Prozent ab.
  • Beim 5er, eigentlich ein weiterer Verkaufsschlager, fiel der Absatz um über 45 Prozent.
  • Das Kundeninteresse gehe von der klassischen Limousine hin zu SUV-Geländewagen, sagte ein Sprecher - und da komme BMW bei der Produktion noch nicht hinterher.

Im Gesamtjahr liegt BMW in den USA vor der Konkurrenz von Daimler: 2015 wuchs der Absatz der Münchner um 2,2 Prozent auf 404.537 Autos, Daimler verkaufte rund 24.000 Autos weniger.

20:52 Uhr

Hacker schalteten Stromnetz in Ukraine ab

Die Kälte hat die Ukraine im Griff - Stromausfälle können da fatal sein.
Die Kälte hat die Ukraine im Griff - Stromausfälle können da fatal sein.(Foto: imago/ZUMA Press)

Ein Hackerangriff auf das ukrainische Stromnetzwerk hat im Dezember in der Westukraine zu einem bedeutenden Stromausfall geführt.

  • Wie das Unternehmen für Sicherheitssoftware Eset mitteilte, schleusten die Täter Ende Dezember einen Computervirus in das Netzwerk ein. Laut Eset war dies weltweit das erste Mal, dass auf diese Weise ein Stromnetz lahmgelegt wurde.
  • Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU ist nach eigenen Angaben dabei, dem bislang unbekannten Virus auf die Spur zu kommen. "Derzeit wissen wir nicht, wer die Cyberattacke verübte und zu welchem Zweck", sagte die SBU-Verantwortliche.

Am 23. Dezember hatte die örtliche Elektrizitätsgesellschaft Prikarpattiaoblenergo einen mehrstündigen Stromausfall in einem großen Teil der Region Iwano-Frankiwsk bestätigt.

20:18 Uhr

Bielefeld macht Schluss mit "Acker auf der Alm"

Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld hat erstmals seit über 16 Jahren einen neuen Stadionrasen erhalten.

  • Wie die Ostwestfalen auf ihrem Twitter-Account bekannt gaben, wurde in der Schüco-Arena ein neues Geläuf verlegt.
  • Zum letzten Mal hatte Bielefeld den Rasen vor der Jahrtausendwende ausgetauscht.

Der "Acker auf der Alm" hatte in der Vergangenheit immer wieder zu Diskussionen geführt. Zuletzt echauffierte sich Ewald Lienen nach dem Gastspiel mit dem FC St. Pauli und nannte den Rasen "desaströs" und "nicht zweitligareif". Der Ball sei gehoppelt, "als säße ein Frosch drin", erklärte der 62-Jährige.

20:02 Uhr

Hunderte Menschen demonstrieren in Köln

Eine Demonstrantin am Kölner Dom.
Eine Demonstrantin am Kölner Dom.(Foto: dpa)

Aus Protest gegen die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln haben mehrere Hundert Menschen gegen Gewalt gegen Frauen demonstriert.

  • Nach Angaben der Polizei kamen etwa 250 bis 300 Frauen und Männer zu der Kundgebung vor dem Kölner Dom.
  • Sie forderten mehr Respekt und einen besseren Schutz von Frauen vor Gewalt ein.
19:41 Uhr

Paar mit Kind bleibt in eisigem Aufzug stecken

Ein Paar mit einem zweijährigen Kind war in Oranienburg bei grimmiger Kälte eineinhalb Stunden in einem Bahnhofs-Fahrstuhl gefangen.

  • Dem "Tagesspiegel" zufolge war die Familie am Sonntagmittag zwischen zwei Etagen steckengeblieben. Demnach meldete sich nach Drücken des Notrufknopfes eine Stimme und teilte mit, es könne schon "ein bisschen dauern, vielleicht dreißig Minuten", bis die drei befreit würden.
  • Allerdings vergingen 90 Minuten, wie die Bahn bestätigte. Die Familie hielt sich mit Füßetrampeln und Händeklatschen warm.
  • Am Tag der Liftpanne herrschten in Brandenburg Minusgrade. Schließlich musste die Berufsfeuerwehr anrücken und die Familie befreien.

Ursache des Ausfalls sei "ein technischer Defekt im Zusammenhang mit der Kälte" gewesen, so ein Bahnsprecher.

19:02 Uhr

OPCW: Syrische Chemiewaffen vernichtet

Ahmet Üzümcü
Ahmet Üzümcü(Foto: picture alliance / dpa)

Die 2013 von Syrien deklarierten Chemiewaffen sind nach Angaben der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) vollständig zerstört.

  • OPCW-Chef Ahmet Üzümcü zufolge wurden die letzten 75 Behälter mit Giftgasstoffen von einer US-Firma in Texas vernichtet.
  • Damit ende ein "wichtiges Kapitel in der Beseitigung des syrischen Chemienwaffenprogramms", sagte Üzümcü.
  • Die ausgelieferten chemischen Kampfstoffe - insgesamt 1300 Tonnen - wurden größtenteils auf hoher See im Mittelmeer unschädlich gemacht.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hatte im Oktober 2013 der Zerstörung sämtlicher chemischer Kampfstoffe unter Aufsicht der OPCW zugestimmt. Die US-Regierung unter Präsident Barack Obama hatte zuvor nach einem Giftgasangriff mit bis zu 1400 Toten nahe der Hauptstadt Damaskus mit einem Militärangriff gedroht.

18:25 Uhr

Hahn, Delfin oder Paradiesvogel?

(Foto: Olympic Council of Asia / n-tv.de)

Nach anhaltender Kritik an seinem Maskottchen für die Asienspiele 2018 kündigt Indonesien nun ein Neudesign an. "Wir wollen, dass das neue Logo trendig und jugendlich wirkt", sagte ein Sprecher des Sportministeriums.

Das Gastgeberland hatte das Maskottchen mit dem Namen "Drawa" ("Paradiesvogel") vergangene Woche vorgestellt. Online gab es umgehend Kritik: Das Design sei altmodisch und zu simpel, und statt Paradiesvogel sehe "Drawa" aus wie ein Hahn. Sogar mit einem Delfin wurde das Maskottchen verglichen.

Nun sollen Designexperten die Sache retten. Das ursprüngliche Gastgeberland Vietnam hatte sich wegen finanzieller Probleme zurückgezogen. Die letzten Spiele fanden 2014 in Südkorea statt

17:58 Uhr

Verfassungsschutz warnt vor "Nachbarschaftspatrouillen"

Das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz sieht bei einigen Bürgerwehren im Land rechtsextreme Tendenzen.

  • Die Zahl der Gruppen, bei denen es Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gebe, bewege sich im einstelligen Bereich, sagte ein Behördensprecher.
  • In der "Leipziger Volkszeitung" hatte Verfassungsschutzpräsident Gordian Meyer-Plath von einer starken Zunahme bei Bürgerwehren und ähnlichen Initiativen gesprochen, aber keine Zahlen genannt.
  • Laut Innenministerium handelt es sich vor allem um "Nachbarschaftspatrouillen". Meyer-Plath warnte: Da Rechtsextreme oder Rechtspopulisten einige dieser Gruppen initiiert hätten oder mitgetragen würden, sollten die Menschen sehr genau hinschauen, wem sie hinterherlaufen und für wen sie auf Streife gingen.
17:33 Uhr

Postbank-Abspaltung verzögert sich

Die Abspaltung der Postbank von der Deutschen Bank wird sich einem Magazinbericht zufolge in die Länge ziehen.

  • Im laufenden Jahr solle allenfalls ein kleiner Teil des Bonner Instituts an die Börse gebracht werden, berichtete die "Wirtschaftswoche" am unter Berufung auf Personen aus dem Aufsichtsrat und Management der Deutschen Bank.
  • Eine Entkonsolidierung der Postbank, für die mindestens 50 Prozent verkauft werden müssten, werde somit nicht wie anvisiert bis Ende des Jahres gelingen.
17:17 Uhr
17:11 Uhr

Maduro kündigt "Notfallplan" für Venezuela an

Nicolás Maduro hat seit heute keine Mehrheit im Parlament mehr hinter sich.
Nicolás Maduro hat seit heute keine Mehrheit im Parlament mehr hinter sich.(Foto: dpa)

Angesichts der schweren Wirtschaftskrise in Venezuela hat der linke Präsident Nicolás Maduro eine Reihe von Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur angekündigt.

  • "Wir werden einen Notfallplan einleiten und eine neue Wirtschaftsstrategie entwerfen", sagte der Staatschef. Vor allem Industrie und verarbeitendes Gewerbe sollten gestärkt werden.
  • Er hoffe, dass die Regierungsgegner, die seit Dienstag das Parlament kontrollieren, seine Pläne nicht durchkreuzten.
  • Vor allem der Einbruch des Ölpreises macht Venezuela zu schaffen, in den Geschäften fehlen immer wieder Dinge des täglichen Bedarfs. Unabhängige Experten gehen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr um neun Prozent geschrumpft ist. Die Inflationsrate schätzen sie auf rund 200 Prozent.
16:36 Uhr

Schüler knackt 117 Jahre alten Sportrekord

Pranav Dhanawade übertraf die bisherige Bestmarke um fast 300 Punkte.
Pranav Dhanawade übertraf die bisherige Bestmarke um fast 300 Punkte.(Foto: AP)

Indien ist Kricket-Land – und ein Schüler hat nun einen 117 Jahre alten Rekord gebrochen.

  • Der 15-jährige Pranav Dhanawade aus Mumbai machte bei einem Innings, wie ein Spieldurchgang beim Kricket heißt, 1009 Punkte und übertraf damit deutlich die bisherige Rekordzahl von 628 Punkten, die seit 1899 niemand übertroffen hatte.
  • Der Sohn eines Motorrikscha-Fahrers löste mit seinem Rekord einen Sturm der Begeisterung auf  Twitter aus. "Ich gratuliere Pranav Dhanawade dazu, als erster 1000 Punkte in einem Innings gemacht zu haben", schrieb Indiens Kricket-Star Sachin Tendulkar. "Gut gemacht, arbeite hart. Du brauchst neue Höhepunkte."
  • Die 1009 Punkte erzielte der Teenager innerhalb von insgesamt 395 Minuten an zwei Tagen bei einem Schulturnier. Er habe aber nur den indischen Rekord von 546 Punkten im Kopf gehabt, sagte der Teenager. "Ich kannte den Weltrekord nicht."

Der bisherige Rekordhalter war der Brite Arthur Collins.

16:03 Uhr

Kölner Polizeipräsident: "Keine Erkenntnisse über Täter"

(Foto: dpa)

Bei einer Pressekonferenz zu den Vorfällen der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof gibt der städtische Polizeipräsident Albers an: "Wir haben derzeit keine Erkenntnisse über Täter."

  • "Es hat auf der Leitstelle in der Nacht drei konkrete Notrufe zu dem Sachverhalt gegeben", sagte er. Diese hätten auch zu Einsätzen geführt. Den vollen Umfang der Übergriffe - insbesondere der sexuellen Übergriffe - sei allerdings erst am nächsten Tag klargeworden. Er rechne damit, dass es noch mehr Strafanzeigen geben werde
  • Kölns Oberbürgermeisterin Reker betonte, die Behörden hätten keinerlei Hinweise, dass es sich bei den Tätern um Flüchtlinge handele. Entsprechende Vermutungen halte sie für "absolut unzulässig".
  • Albers kündigte mit Blick auf Karneval an: "Nun werden wir deutlich die Präsenz erhöhen." Die Polizei werde sowohl uniformierte als auch zivile Kräfte einsetzen und mobile Videoanlagen einrichten.
15:27 Uhr

"Sexuelle Übergriffe in allen Regionen der Welt"

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Nach den Übergriffen auf Frauen in Köln warnt ein Ethnologe davor, vorschnell einen Zusammenhang mit der Herkunft der Täter herzustellen.

  • "Sexuelle Übergriffe gibt es in allen Regionen der Welt", sagte Hansjörg Dilger vom Institut für Sozial- und Kulturanthropologie an der Freien Universität Berlin.
  • "Eine Religion oder Kultur an sich ist nie frauenfeindlich. Das hat immer sehr viele Seiten", betonte er. "Es wäre viel zu kurz gegriffen, da einen Zusammenhang herzustellen."

Nach Polizeiangaben hatten sich in der Silvesternacht auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz Männer versammelt, die "dem Aussehen nach aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum" stammen. Mehrere von ihnen bedrängten demnach Frauen und raubten sie aus.

Hier lesen Sie unseren aktuellen Artikel zum Thema. Unser Politikressort ordnet die Reaktionen auf die Vorkommnisse in einem Kommentar kritisch ein: "Die Jagd auf Flüchtlinge ist widerlich".

15:15 Uhr

Millionenschatz in bayerischem Garten gefunden

Im Garten eines vor wenigen Tagen gestorbenen Mannes in Bayern ist ein Millionenvermögen gefunden worden.

  • Ein Bagger habe den vergrabenen Schatz im niederbayerischen Bogen unter Aufsicht der Polizei zutage gefördert, sagte Bürgermeister Franz Schedlbauer. In mehreren Plastikbehältern waren Bargeld und Goldbarren vergraben.
  • Ein Freund des Verstorbenen habe angegeben, dass er das Vermögen von der Bank geholt und im Garten des Mannes mit dessen Zustimmung vergraben habe, sagte Schedlbauer.
  • Als der 53-Jährige in der vergangenen Woche plötzlich gestorben war, habe der 69-Jährige die Baggerarbeiten veranlasst, weil er sich Sorgen um sein Geld gemacht habe. Jetzt gebe es einen Erbstreit zwischen dem 69-Jährigen und den Erben des 53-Jährigen, sagte Schedlbauer.

Der Mann ist der Polizei zufolge eines natürlichen Todes gestorben. Der 69-Jährige muss nun nachweisen, dass ihm das Vermögen wirklich gehört. Sonst geht es an die Erben des 53-Jährigen.

 

14:50 Uhr

Stürmt ein Wildschwein in die Glaserei …

Ja, genau, Sie haben richtig gelesen, ein Wildschwein hat sich in Nordrhein-Westfalen in einer Glaserei blicken lassen – und sie verwüstet.

  • Das Tier sei im sauerländischen Hemer "mit voller Wucht" gegen die Eingangstür gerannt und habe sie aufgestoßen, berichtete Mitarbeiter Stefan Hinke.
  • Im Laden habe die Bache "eine große Sauerei" angerichtet. Sein Chef hatte demnach die Tür gehört und wollte den vermeintlichen Kunden begrüßen, als ihm das Wildschwein entgegenkam.
  • Die beiden Männer brachten sich in Sicherheit, während das Tier in Panik durch die Werkstatt tobte. Dabei habe es sich an den Glasscheiben verletzt. Erst nach vier Stunden konnte ein Jäger das Tier betäuben.

Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei vielen Tausend Euro: Glas ist zerborsten, die Einrichtung demoliert - und überall muss gründlich gereinigt werden: "Es ist überall Blut des verletzten Tieres."

14:04 Uhr

Guardiola: "Brauche neue Herausforderung"

Guardiola im väterlichen Zwiegespräch mit Douglas Costa.
Guardiola im väterlichen Zwiegespräch mit Douglas Costa.(Foto: imago/Bernd König)

Pep Guardiola hat zwar aus dem FC Bayern die totale Übermannschaft gemacht, nur hat er bislang nicht mehr Erfolge vorzuweisen als, sagen wir, Felix Magath. Den Champions-League-Gewinn ist er den Fans noch schuldig. Doch wie bereits bekannt war, möchte der Katalane nicht mehr. Ihn zieht es nach England, wie er nun in einer Pressekonferenz sagte.  Zu welchem Verein er gehe, stehe noch nicht fest. "Ich habe verschiedene Angebote, aber mich noch nicht entschieden. Wenn ich einen neuen Verein habe, werde ich das kommunizieren", sagte der 44-Jährige. Zuletzt war immer wieder über einen Wechsel zu Manchester City spekuliert worden.

14:00 Uhr
13:38 Uhr

Das ist das Lieblingsessen der Deutschen

(Foto: imago/United Archives)

Was die Deutschen gerne essen? Vor allem Fleisch:

  • In einer Umfrage ohne vorgegebene Antwortmöglichkeiten gaben 72 Prozent der Befragten Roulade, Sonntagsbraten oder Hühnchen als eines ihrer drei Lieblingsgerichte an. 35 Prozent nannten Spaghetti, Spätzle oder Nudelauflauf.
  • Platz drei: Gemüse- und Kartoffelgerichte (18 Prozent), Platz vier: Fischgerichte (16 Prozent).
  • 15 Prozent nannten Salat als eines ihrer Lieblingsgerichte.

Forsa befragte im vergangenen Oktober Tausend Deutsche ab 14 Jahren. Hier dazu mehr.

Anmerkung: In der ursprünglichen Meldung hieß es, Pasta sei das beliebteste Essen. Dies war falsch.

13:28 Uhr

Politiker fordern harte Strafen gegen Kölner Horde

Bundesjustizminister Heiko Maas
Bundesjustizminister Heiko Maas(Foto: dpa)

Auch einige Tage nach der furchtbaren Silvesternacht von Köln herrscht Fassungslosigkeit. Wie konnte das passieren? Wer sind die Täter? Was hat sie geritten? Politiker fordern nun harte Strafen.

  • "Man muss mit den Mitteln, die das Recht vorgibt, gegen die Täter vorgehen", sagte Bundesjustizminister Heiko Maas. Dabei spiele die Herkunft der Verdächtigen keine Rolle. Vor dem Gesetz seien alle gleich. Maas sprach von einer neuen Dimension.

  • Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer, betonte: "Sollte sich herausstellen, dass tatsächlich die weit überwiegende Zahl der Täter aus dem arabischen oder nordafrikanischem Raum stammen, so darf dies nicht verschwiegen werden."

  • Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt forderte eine Bestrafung der Täter "mit der ganzen Härte des Gesetzes" unabhängig von deren Herkunft. "Es darf keine rechtsfreien Räume geben - ganz egal, ob hinter den Straftaten deutsche Staatsbürger, Ausländer oder Asylbewerber stecken", sagte die Politikerin der "Thüringer Allgemeinen".

13:10 Uhr

Spaniens Arbeitslosigkeit sinkt deutlich

Spanien quält sich aus der Krise - viele Menschen haben noch immer keine Arbeitsstelle und kein Geld, aber immerhin bessern sich die Zahlen.

  • So sank die Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr insgesamt um acht Prozent. Die Zahlen fielen um 354.000 auf 4,04 Millionen. 2013 waren zeitweise sechs Millionen Menschen arbeitslos gewesen.
  • Nach Griechenland hat Spanien aber noch immer die höchste Arbeitslosigkeit der EU. Sie liegt bei 20,4 Prozent.
12:36 Uhr

Hoverboard löst Hausbrand aus

So sahen die Hoverboards im Film aus.
So sahen die Hoverboards im Film aus.(Foto: Universal Pictures Home Entertainment)

Den Film "Zurück in die Zukunft II" haben Sie gesehen, oder? Dann kennen Sie ja auch die Hoverboards. Solche schwebenden Skateboards versuchen Tüftler seit Jahren nachzubauen - nun hat eines dieser Modelle allerdings einen Hausbrand im australischen Melbourne ausgelöst.

  • Beim Aufladen des Akkus geriet das Gerät in Brand, bald darauf stand das Haus in Flammen.
  • Es gehörte einem Mädchen, dessen Eltern es ihr zu Weihnachten geschenkt hatten.

Experten warnen vor den australischen Hoverboards. Die Sturz- und Brandgefahr sei hoch. Manche Fluggesellschaften weigern sich daher auch, diese zu transportieren.

Hätte die junge Dame mal diesen Artikel auf n-tv.de gelesen.

12:17 Uhr

Nordseefähre sitzt im Watt fest

Nordseefähre Frisia II.
Nordseefähre Frisia II.(Foto: dpa)

Gestern legte Blitzeis einen IC in Norddeutschland lahm, heute muss eine Fähre ihre Fahrt unfreiwillig unterbrechen. Bei der Überfahrt von Juist nach Norddeich ist diese im Watt steckengeblieben. Vier weitere Schiffe hätten die Überfahrt problemlos geschafft, sagte ein Reederei-Mitarbeiter. 650 Passagiere sind an Bord - ein wenig müssen sie sich noch gedulden. Das nächste Hochwasser kommt um 19:37 Uhr.

12:02 Uhr
11:43 Uhr

Elfjähriger verliert zwei Finger wegen Böllern

Vorsicht mit Böllern, das lehrt diese Geschichte:

  • Ein Elfjähriger hat in Berlin zwei Finger verloren, nachdem er einen Böller gezündet hatte.
  • Er explodierte sofort in seiner Hand. Der Elfjährige erlitt neben schweren Handverletzungen auch Verbrennungen im Bauchbereich. Seine Jacke wurden durch die Wucht der Explosion regelrecht zerrissen.

Welche Art Böller zu dem Unfall führte, ist noch unklar.

11:25 Uhr

Dorf gönnt sich goldenen Mega-Mao

Bewohner eines kleinen Ortes in China haben eine 36 Meter hohe Statue des Parteiführers Mao errichtet. Das rund 423.000 Euro teure Werk in Tingxu zeigt Mao sitzend - und golden, wie der "Guardian" berichtet.

Maos Todestag jährt sich im Dezember zum 40 Mal. Unter seiner Führung begann die Wandlung des Landes von einem rückständigen Agrarstaat zu einer Wirtschaftsmacht. Seine Politik wird zumeist unter dem Begriff "Großen Sprung" zusammengefasst. Sie kostete Millionen Menschen das Leben. Dennoch wird Mao in China weiter verehrt - wie zu sehen.

11:06 Uhr

Kelly Rohrbach schlüpft in Pams "Baywatch"-Anzug

Für Pamela Anderson war es die Rolle ihres Lebens. Jetzt trägt eine Jüngere den roten Badeanzug der C. J. Parker. Kelly Rohrbach heißt die blonde Schönheit, die in der Kino-Neuauflage von "Baywatch" den Zuschauern den Kopf verdrehen wird. An ihrer Seite werden Zac Efron und Dwayne "The Rock" Johnson zu sehen sein. Letzterer postete auf seinem Instagram-Account bereits ein kurzes Video, in dem er an Rohrbachs Seite den Strand entlangjoggt - in Zeitlupe, versteht sich.

10:42 Uhr

"Wir sind stolz, dich zu haben"

Wer hüllte hier wen warm mit folgenden Worten ein: "Du bist ein Sozialdemokrat mit Verstand und Weitsicht" Oder: "Dein Anspruch war und ist es, Politik zu machen, um die Dinge zum Besseren zu verändern." Und: "Gerade in diesen unruhigen Zeiten für Europa und die Welt sind wir froh und stolz, dich (...) zu haben." Aber auch: "Deine Verdienste für unser Land und unsere Partei sind groß. Darauf kannst du stolz sein."

Sie wissen es natürlich längst: Außenminister Frank-Walter Steinmeier wird heute 60. Es gratuliert ihm der SPD-Chef Sigmar Gabriel. Einen Glückwunsch der n-tv Korrespondentin Heike Boese finden Sie übrigens hier.

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10:20 Uhr

Athen geht sein Renten-Problem an

Auf dem Weg zu neuen Hilfs-Milliarden hat die griechische Regierung ein neues Rentensystem ausgearbeitet und dies den internationalen Geldgebern zur Genehmigung vorgelegt. Der Vorschlag beinhaltet weitere harte Einschnitte und Kürzungen von im Durchschnitt 15 Prozent, wie die griechische Finanzpresse berichtete. Am härtesten trifft es demnach die Bauern. Bislang zahlen sie nur sieben Prozent ihres Einkommens für ihre Rentenversicherung. Dieser Beitrag soll bis 2019 stufenweise auf 20 Prozent erhöht werden. Alle Rentenkassen werden in einer großen Dach-Rentenkasse vereinigt.

Regierungschef Alexis Tsipras hatte in den vergangenen Tagen die Rentenreform wiederholt als absolut notwendig bezeichnet. Anderenfalls würden die Rentenkassen schon in fünf Jahren keine Renten mehr auszahlen können, sagte Tsipras im griechischen Fernsehen.

09:50 Uhr
09:00 Uhr

Chefkoch Kimura schlägt wieder zu

Mensch und Fisch - einträglich beieinander.
Mensch und Fisch - einträglich beieinander.(Foto: imago/Kyodo News)

Was sehen wir hier? Der Mann mit dem Werkzeug ist Kiyoshi Kimura. Er betreibt ein Sushi-Restaurant in Japans Hauptstadt Tokio. Und er hat es sich zum Ziel gesetzt, jährlich medienwirksam einen Thunfisch zu ersteigern. Das Objekt der Begierde liegt etwas zentraler im Bild und wiegt 200 Kilogramm. Für 14 Millionen Yen - umgerechnet 108.000 Euro - gehört er nun Kimura. Wir gratulieren.

Allerdings musste Kimura im vergangenen Jahr für einen 180-Kilo-Fisch nur rund 31.000 Euro zahlen. 2013 jedoch hatte Kimura sogar bis auf umgerechnet 1,2 Millionen Euro reizen müssen. Kimura versucht jedes Jahr, den besten Roten Thun auf der Tsukiji-Auktion zu ersteigern.

Die diesjährige Neujahrs-Versteigerung war die letzte in der 80-jährigen Tradition des Tokioter Fischmarktes Tsukiji, der auch bei Touristen beliebt ist. Er wird dieses Jahr an einen moderneren Standort in Toyosu im Süden der Hauptstadt verlegt.

08:40 Uhr

Brandstifter tötet 17 Menschen in Bus

(Foto: REUTERS)

Grausiges Ende: 17 Menschen verlieren bei einem Feuer in einem Linienbus im Nordwesten Chinas ihr Leben. Die Behörden gehen von Brandstiftung aus. 30 weitere Insassen werden verletzt, wie die "Volkszeitung" (Renmin Ribao) berichtete. Nach dem Brand nahe Yinchuan, der Hauptstadt der Autonomen Region Ningxia, sucht die Polizei nach einem Mann, der das Feuer gelegt haben soll. Ein Foto des mutmaßlichen Brandstifters und Nummernschilder von drei auf ihn zugelassen Autos wurden veröffentlicht. Ein mögliches Motiv wurde nicht genannt.

08:03 Uhr

Pitbulls zerfleischen Neunjährigen

Drei Pitbulls haben in den USA einen Neunjährigen zerfleischt. Der Junge war nahe Sacramento von seinem Vormund, einer 24-Jährigen, mit den Hunden allein gelassen worden. Als diese drei Stunden später von der Arbeit zurück kam, fand sie das Kind tot auf, wie die "L.A.Times" berichtet. Für den Jungen kam jede Rettung zur spät. Weitere Details nannte die Polizei zunächst nicht. Die Frau sei nicht festgenommen worden. Die Tiere wurde in Gewahrsam genommen.

07:45 Uhr

Busverkehr in Osnabrück ist lahmgelegt

Das kleine Winterchen hat über Nacht auch in Osnabrück vorbeigeschaut: Und wie sich das gehört, haben Schnee und Glätte den Verkehr weitgehend lahmgelegt. Oftmals endete der Berufsverkehr bereits an der Stoßstange des Vordermanns.

  • Ein Polizeisprecher berichtet am Morgen von mindestens Dutzenden Unfällen und zwölf Verletzten.
  • Am Kreuz Osnabrück-Süd auf der A30 krachten insgesamt acht Fahrzeuge ineinander, auch zwei Lastwagen waren beteiligt.
  • Laut Stadtwerken wurde der Busverkehr im gesamten Stadtgebiet sowie im Landkreis eingestellt. "Jeder, der sich momentan draußen bewegt, wird verstehen, warum wir das tun", sagte ein Sprecherin.
  • Wann die rund 250 Busse wieder ihre Garagen verlassen können, war zunächst unklar.
07:22 Uhr

Ramelow lobt Merkel

Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow.
Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow.(Foto: picture alliance / dpa)

Lob aus unerwarteter Richtung für die Kanzlerin: Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hält den Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel - "Wir schaffen das" - für "mutig und richtig". Allerdings wäre es schön, wenn sie Finanzminister Wolfgang Schäuble auch mitteilen würde, ausreichend Gelder zur Verfügung zu stellen, "damit wir das schaffen", sagte er im ZDF.

Kein Verständnis hat der erste linke Regierungschef eines Bundeslandes indes für Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und dessen Forderung nach einer Obergrenze für Flüchtlinge. Dies bis zum Ende gedacht sei verfassungswidrig. Wichtig wäre vielmehr eine Debatte über Zuwanderung und eine Modernisierung des Staatsbürgerrechts, sagte er.

07:05 Uhr

Guns N' Roses nehmen Festival für Comeback ins Visier

Die US-Rockband Guns N' Roses wird beim Coachella-Festival in der kalifornischen Wüste ihr Comeback feiern. Dies teilten die Organisatoren der Veranstaltung mit. Damit bestätigten sie seit Tagen kursierende Gerüchte über eine Wiedervereinigung der legendären Gruppe. Auch die Band selbst veröffentlichte den im April anstehenden Auftritt auf ihrer Internetseite. Es wird erwartet, dass erstmals seit 1993 Sänger Axl Rose und Gitarrist Slash wieder gemeinsam auf der Bühne stehen.

06:41 Uhr

Das wird heute wichtig

Dank Björn Alexander wissen wir: Das Wetter schafft in diesen Tagen das, was wir immer versuchen - cool bleiben. Das wird heute wichtig:

Ich bin Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen. Los geht's!

06:06 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander
n-tv Meteorologe Björn Alexander

Nach einem eisigen Start in den Tag bleibt es auch heute von den Küsten bis herunter in die Lausitz oft beim Dauerfrost. Richtung Uckermark heute mal nicht mit Höchstwerten über minus 7 bis minus 5 Grad. Dafür gibt es im äußersten Nordosten am ehesten Sonnenschein.

Dichtere Wolken mit etwas Schnee bestimmen hingegen von der Nordsee bis hinunter nach Brandenburg das Wetter. An der südlichen Grenze des Schneefallgebietes, wie zum Beispiel in Sachsen, ist auch gefrierender Regen möglich.

Ansonsten geht es wechselhaft oder wolkig durch den Tag, immer wieder mal mit Regen, der oberhalb von etwa 800 Metern sowie generell im Osten Bayerns in Flocken übergehen kann. Dazu werden abseits der Dauerfrostgebiete verbreitet 3 bis 8, am Kaiserstuhl bis knapp 10 Grad erreicht.

05:57 Uhr