Donnerstag, 21. Januar 2016: Der Tag bei n-tv

Heute mit Volker Petersen und Max Borowski

22:48 Uhr

Das war Donnerstag, der 21. Januar

Liebe Leser,

die europäische Flüchtlingskrise bleibt einen weiteren Tag ungelöst - allen Ultimaten und Warnungen zum Trotz. Die interne Flüchtlingskrise der deutschen Regierung scheint sich sogar weiter zuzuspitzen – zumindest nach Einschätzung von Horst Seehofer im n-tv-Interview.

Doch auch wenn der Streit um die Flüchtlinge die Nachrichten dominiert, die Welt dreht sich auch sonst weiter. Hier ein kurzer - unvollständiger - Überblick:

Und nicht zu vergessen: Der internationale Tag der Jogginghose geht zu Ende. Machen Sie es sich noch einmal bequem!

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22:40 Uhr

Cannabis-Volksbegehren in Bayern verstößt gegen Bundesrecht

Da spielen die Bayern mal Vorreiter in Deutschland, und schon werden sie vom Bundesrecht zurückgewiesen.

Im Freistaat wird es vorerst kein Volksbegehren zur Legalisierung von Haschisch und Marihuana geben. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof in München hat das angeschobene Volksbegehren für nicht zulässig erklärt. Begründet hat das Gremium seine Entscheidung unter anderem damit, dass es mit dem Bundesrecht nicht vereinbar sei.

Die Initiatoren hatten mehr als 27.000 Unterschriften für ein Volksbegehren gesammelt und eingereicht. Das bayerische Innenministerium lehnte die Zulassung des Volksbegehrens jedoch ab und legte die Sache dem Verfassungsgerichtshof vor.

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22:39 Uhr

Mediziner: Schwangere sollen nicht in Zika-Virus-Gebiete reisen

Wegen der grassierenden Zika-Viren raten auch deutsche Experten Schwangeren vor Reisen in die betroffenen Länder Lateinamerikas ab.

  • Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin (DTG) und das Auswärtige Amt empfehlen, Reisen in die Ausbruchsgebiete "möglichst zu vermeiden". Sollten Reisen unvermeidlich sein, müssten sich Schwangere konsequent vor Mückenstichen schützen.
  • Wenn sie bereits in betroffenen Gebieten unterwegs gewesen seien, sollten Schwangere ihren Frauenarzt bei der Vorsorgeuntersuchung darauf hinweisen.
  • Zika-Infektionen verlaufen bei Erwachsenen in der Regel relativ harmlos, mit leichtem Fieber und Hautausschlag. Für Embryos im Mutterleib scheint das Virus dagegen gefährlich zu sein.
  • Zuletzt wurden Fälle von Zika-Infektionen aus mehreren Ländern und Regionen Mittel- und Südamerikas gemeldet, darunter Brasilien, Kolumbien und Mexiko.
22:08 Uhr

US-Militär will Gehirne und Computer verbinden

Noch sind Cyborgs, eine Verschmelzung von Menschen und technischen Komponenten, reine Science-Fiction. Doch das US-Militär will das ändern.

  • Einem Bericht des Magazins "Wired" zufolge arbeitet das Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), eine Forschungsbehörde des Pentagons an einem Chip, die Gehirne von Soldaten direkt mit einem Computer verbinden kann.
  • Der Chip soll demzufolge etwa so groß sein wie zwei aufeinandergestapelte Fünf-Cent-Stücke.
  • Damit könnten etwa Prothesen für verlorene Gliedmaßen, aber auch künstliche Sinnesorgane mit dem Gehirn verbunden werden, heißt es in dem Bericht.  
21:50 Uhr

Zieht auch die Nato gegen den IS in den Krieg?

Die Nato prüft eine US-Bitte um Beteiligung des Bündnisses am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). "Wir können bestätigen, dass eine Anfrage auf konkrete Unterstützung der Anti-IS-Anstrengungen eingegangen ist", sagte eine Sprecherin.

  • Es gehe um die Bereitstellung von Awacs-Flugzeugen des Bündnisses. Die mit Radar- und Kommunikationstechnik ausgestatteten Maschinen könnten als fliegende Gefechtsstände Luftangriffe auf Terroristen-Stellungen in Syrien und im Irak koordinieren.
  • Wann über eine Nato-Beteiligung im Kampf gegen den IS entschieden werden könnte, blieb zunächst unklar. "Die Anfrage wird derzeit von den Alliierten diskutiert", sagte die Sprecherin.
  • Die Nato ist derzeit nicht an der US-geführten Allianz gegen den IS beteiligt. Die Mitgliedstaaten leisten lediglich auf unterschiedliche Art und Weise als Nationalstaaten Unterstützung.
21:26 Uhr

Deutsche waren 2015 besonders viel krank

Die Zahl der Krankmeldungen ist nach Angaben der DAK-Gesundheit im vergangenen Jahr gestiegen. Der Krankenstand von Arbeitnehmern habe sich von 3,9 auf 4,1 Prozent erhöht.

  • Das habe eine Analyse der Daten von 2,7 Millionen Versicherten ergeben, teilte die Krankenkasse mit. 
  • Vor allem Erkältungen hätten den Menschen zu schaffen gemacht. Die Anzahl der Fehltage wegen schwerer Atemwegserkrankungen wie Bronchitis habe um mehr als ein Viertel zugenommen. Bezogen auf 100 erwerbstätige Versicherte hätten schwere Erkältungen zu rund 249 Fehltagen geführt, 53 Tage mehr als 2014.
21:17 Uhr

USA verschärfen Visumspflicht für manche Deutsche

In den USA gelten fortan die nach den Pariser Anschlägen verschärften Regeln für die visumfreie Einreise.

  • Ab sofort können Reisende aus Deutschland und einer Reihe anderer Staaten nicht mehr ohne Visum in die USA gelangen, wenn sie sich seit 2011 in Syrien, dem Irak, Iran und dem Sudan aufgehalten haben oder die doppelte Staatsbürgerschaft dieser Länder besitzen.
  • Das Heimatschutzministerium setzte die neuen Vorschriften zum "Visa Waiver"-Programm um, die vergangenen Monat vom US-Kongress verabschiedet worden waren. Das Programm ermöglicht Bürgern aus 38 Partnerländern eigentlich einen 90-tägigen visumfreien US-Aufenthalt.
21:04 Uhr

Erneut zwölf Flüchtlinge in der Ägäis ertrunken

Beim Versuch, von der Türkei aus zu den griechischen Inseln überzusetzen, sind erneut zwölf Flüchtlinge ertrunken, darunter auch Kinder.

  • Nach Angaben der türkischen Medien kenterte das Boot am Morgen vor der türkischen Westküste. 28 Insassen konnten demnach gerettet werden, nach rund einem Dutzend Vermissten wurde noch gesucht. Woher die Flüchtlinge stammten, war zunächst unklar.
  • Trotz des rauen Winterwetters machen sich auch jetzt noch jeden Tag Tausende Flüchtlige auf die gefährliche Überfahrt zu den griechischen Ägäis-Inseln.
20:57 Uhr
20:55 Uhr

Schweres Erdbeben in Mexiko

Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,5 hat den Westen von Mexiko erschüttert.

  • Das Zentrum des Erdstoßes lag in zehn Kilometer Tiefe im Meer rund 270 Kilometer westlich von Cihuatlan im Bundesstaat Jalisco, wie die Erdbebenwarte mitteilte. Ein Tsunami wurde nach Angaben des US-Tsunamizentrums nicht erwartet.
  • Zunächst lagen keine Berichte über Opfer oder Schäden vor. In der Provinzhauptstadt Guadalajara wurden einige Gebäude evakuiert. In allen Ortschaften des Bundesstaats würden nun Kontrollgänge gemacht, teilte die Regierung von Jalisco mit.
20:42 Uhr

Wilderer töten 1175 Nashörner in Südafrika

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Wilderer haben im vergangenen Jahr in Südafrika 1175 Nashörner getötet.

  • Dies stelle eine leichte Verbesserung gegenüber dem Rekordjahr 2014 dar, als 1215 Nashörner getötet worden seien, erklärte Umweltministerin Edna Molewa. Erstmals seit einem Jahrzehnt sei die Zahl der getöteten Nashörner nicht weiter angestiegen.
  • Rund 320 Wilderer wurden demnach festgenommen, die meisten im berühmten Krüger-Nationalpark oder in angrenzenden Gebieten.
  • In ganz Afrika gibt es Schätzungen zufolge nur noch etwa 25 000 Nashörner. Südafrika ist das Land mit der größten Population von Breitmaul- und Spitzmaulnashörnern.
20:27 Uhr

Sechs Tote bei Bombenexplosion in Kairo

In wenigen Tagen jährt sich in Ägypten der Beginn der "Revolution des 25. Januar" zum fünften Mal. Für alle Konfliktparteien offenbar ein Grund, die Gewalt weiter eskalieren zu lassen.

  • Bei einem Bombenanschlag in der Nähe der Pyramiden wurden nach Angaben aus Sicherheitskreisen sechs Menschen getötet, die meisten von ihnen Polizisten. Der Sprengsatz sei an der Straße detoniert, die zum Gebiet der Pyramiden von Gizeh führe. 17 Menschen seien verletzt worden.
  • Die Bombe explodierte den Angaben zufolge, als die Polizisten an einem Gebäude ankamen, in dem sich mutmaßliche Extremisten aufgehalten haben sollen.
  • Ehemalige Teilnehmer der Revolution berichten unterdessen seit Tagen, dass die Polizei tausende Wohnungen im Kairos Stadtzentrum durchsuche, in denen Studenten wohnen. Dabei würden die Bewohner vor allem nach ihren Social-Media-Accounts gefragt, die von den Polizisten dann auf verdächtige revolutionäre Inhalte geprüft würden.
20:07 Uhr

Deutsches U-Boot nach 101 Jahren gefunden

Die "U-31" lief am 12. Januar 1915 mit 35 Mann Besatzung an Bord zu einer Routinepatrouille aus - und kehrte nie zurück.

  • Nun wurde das Wrack von Experten identifiziert. Bereits im Jahr 2012 war 90 Kilometer vor der Küste in 30 Meter Tiefe  ein U-Boot geortet worden. Zunächst war angenommen worden, es stamme aus der den Niederlanden. Das war aber offenbar ein Irrtum.
  • Experte Mark Dunkley von der staatlichen Kommission Historic England erklärt, die U-31 sei vermutlich durch eine Mine versenkt worden. Nach seinen Angaben kamen alle vier Offiziere und 31 Seeleute an Bord ums Leben.
  • Der Fund des "erstaunlich gut erhaltenen" U-Boots erinnere auf ergreifende Weise an "all diejenigen, die während des Ersten Weltkriegs auf See, am Boden und in der Luft ihr Leben gelassen haben.", sagte Dunkley.
19:46 Uhr
19:16 Uhr

Bericht: Kurden machen deutsche Waffenhilfe zu Geld

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Sturmgewehre und Pistolen aus Bundeswehrbeständen werden offenbar von kurdischen Peschmerga-Kämpfern im Nordirak weiterverkauft.

  • In nordirakischen Städten hätten Reporter von NDR und WDR mehrere Sturmgewehre des Typs G3 und eine Pistole des Typs P1 mit der eingravierten Abkürzung "Bw" für Bundeswehr gefunden, berichteten die Sender.
  • Die Waffen stammten offenbar aus jenen Beständen, die die Bundesregierung an die kurdische Autonomieregierung im Nordirak geliefert habe. Sie sollen eigentlich im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) eingesetzt werden.
  • Den Recherchen der Sender zufolge verkauften Peschmerga-Kämpfer ihre Dienstwaffen, weil sie wegen der angespannten wirtschaftlichen Lage im Land seit Monaten keinen Sold erhalten hätten. Die kurdische Regionalregierung, die ihre Einnahmen zu 95 Prozent aus dem Ölexport bezieht, ist aufgrund des niedrigen Ölpreises finanziell stark unter Druck.
19:01 Uhr

US-Rekord: 2653 Waffen im Handgepäck

Vor einiger Zeit versuchte ein Fluggast eine Pistole in einer Mickey Mouse zu schmuggeln. Hat nicht geklappt.
Vor einiger Zeit versuchte ein Fluggast eine Pistole in einer Mickey Mouse zu schmuggeln. Hat nicht geklappt.(Foto: Reuters)

In den USA sind 2015 bei Sicherheitskontrollen an Flughäfen fast 20 Prozent mehr Waffen im Handgepäck sichergestellt worden als im Jahr zuvor. Das ist ein neuer Rekord.

  • Fast 83 Prozent dieser 2653 Waffen waren geladen, teilte die Behörde für Transportsicherheit TSA in Washington mit.
  • Am häufigsten wurden Waffen am Flughafen von Dallas entdeckt (153), danach folgen Atlanta (144), Houston (100) und Denver (90). Die TSA führt die höheren Zahlen vor allem auf ein besseres Training ihrer Mitarbeiter und bessere Technik zurück.
  • Die TSA kontrollierte 2015 USA-weit rund 708 Millionen Menschen. Das sind 40,7 Millionen mehr als 2014 und mehr als 1,9 Millionen pro Tag.
18:26 Uhr

Deutsche Schweinehalter gegen Frikadellenpflicht

Eine dänische Stadt hat - angeblich zur Bewahrung der nationalen Esskultur - öffentliche Einrichtungen wie Kitas verpflichtet, Schweinefleisch auf den Speiseplan zu setzten.

"Aus Sicht der Schweinehalter klingt die Anordnung natürlich zunächst einmal verlockend", schreibt die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) in einer Stellungnahme auf www.schweine.net dazu. Trotzdem lehnen die "marktorientierten Schweinehalter" staatliche Zwangsmaßnahmen "ganz klar ab". Das gilt etwa auch für einen "Veggie-Day".

Weiter heißt es: "Hier soll Politik in der Flüchtlingsfrage auf dem Rücken der Schweine ausgetragen werden. Das geht gar nicht!" Das lassen wir hier mal so für sich sprechen.

Die ganze Erklärung lesen Sie hier auf schweine.net

17:59 Uhr

So beginnt VW's Mega-Rückruf

Volkswagen hat weitere Details zum nahenden Start der Rückrufe im Abgas-Skandal bekanntgegeben.

Demnach sollen in den nächsten Tagen alle Halter eines VW-Pick-Up-Trucks Amarok mit dem 2,0-Liter-Dieselmotor in Abgasnorm Euro-5 Post erhalten. Sie könnten dann voraussichtlich ab Ende nächster Woche in die Werkstätten, sagte ein VW-Sprecher am Donnerstag.

Ein festes Zeitfenster für die Fahrt zum VW-Service gibt es nicht. Die Halter haben die Wahl bei der Absprache für einen Termin mit der Werkstatt. Das ist auch so üblich bei Rückrufen, die nicht sicherheitsrelevant sind

In Deutschland geht es um 2,4 Millionen Wagen. Sie sollen in mehreren Wellen über das gesamte laufende Jahr zurückgerufen werden. Dafür erteilt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nach und nach Freigaben. VW präzisierte auch frühere Angaben zum Rückruf für die Limousine Passat. Demnach folgen die ersten Varianten der Passat-Diesel mit 2,0 Liter Hubraum und Euro-5 erst in einigem Abstand zum Amarok. Die ersten Passat-Halter sollen demnach frühestens im Februar Post bekommen. Wann die übrigen Passats drankommen, ist noch unklar.

17:36 Uhr

Putin: Lenin hat "Atombombe unter Russland gelegt"

Trotz Putins tiefer Abneigung soll Lenin aber weiter in seinem Mausoleum im Kreml liegen dürfen.
Trotz Putins tiefer Abneigung soll Lenin aber weiter in seinem Mausoleum im Kreml liegen dürfen.(Foto: REUTERS)

Kremlchef Wladimir Putin ist in einem gereizten historischen Exkurs über den 1924 gestorbenen sowjetischen Staatsgründer Lenin hergezogen. Lenins Ideen hätten letztlich zum Zerfall des Reichs geführt, sagte der Präsident bei einem Treffen mit Wissenschaftlern in Moskau.

  • Zu seinen Äußerungen provoziert wurde der Kremlchef durch den Leiter des Kurtschatow-Instituts für Atomforschung, Michail Kowaltschuk. Dieser lobte Lenins Geschick, das Denken von Millionen Menschen zu prägen. So gut müsse auch die Wissenschaft organisiert sein.
  • "Lenin hat eine Atombombe unter das Gebäude gelegt, das Russland heißt, und die ist dann explodiert", entgegnete Putin verärgert. Schon 2005 hatte Putin den Zerfall dieses Reichs als größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet.
17:16 Uhr

Männer töten Tiger und verstecken Fleisch im Klo

Drei Männer sind in Malaysia wegen Besitzes eines Tigerkadavers festgenommen worden. Sie hatten das Fleisch der vom Aussterben bedrohten Raubkatze vermutlich verkaufen wollen, teilte der Beauftragte für Artenschutz im Bundesstaat Terengganu mit.

  • Demnach hatten die Männer den bereits zerlegten Tiger im Klo versteckt. Das Tier war Behördenangaben zufolge zuvor gefangen und getötet worden.
  • Den Männern drohen bis zu fünf Jahre Haft und Geldstrafen. Tigerpräparate werden in der traditionellen asiatischen Medizin verwendet. Das Fleisch wird nach Angaben von Tierschützern zudem in Restaurants als Delikatesse angeboten.
17:07 Uhr

Zschäpe: Konnte NSU nur dank Aldi-Sekt ertragen

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Beate Zschäpe bestreitet weiter, eine aktive Rolle beim NSU-Terror gespielt zu haben. Nach eigener Darstellung resignierte sie in der rechtsextremen Gruppe und flüchtete in den Alkohol.

  • "Für mich waren die Tage nur mit dem Konsum von Sekt, den ich bei Aldi oder Penny kaufte, erträglich", ließ Zschäpe ihren Verteidiger Hermann Borchert vor dem Oberlandesgericht München erklären.
  • In den Jahren bis zum Auffliegen des "Nationalsozialistischen Untergrunds" sei sie regelmäßig angetrunken oder betrunken gewesen. Zschäpe hatte bereits im Dezember jede Mitwirkung an der Mordserie der Gruppe bestritten und beantwortete nun schriftlich Fragen des Gerichts.
  • Ihre Freunde Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos hätten die Taten begangen und sie jeweils danach informiert, bekräftigte Zschäpe nun. Böhnhardt und Mundlos brachten sich bei ihrer Enttarnung im Jahr 2011 den Ermittlungen zufolge selbst um.
17:00 Uhr
16:30 Uhr

Gutachter: Österreich darf Grenze trotz Obergrenze nicht schließen

Die Verkündung einer Obergrenze in Österreich wird von einigen in Deutschland als vorbildlich bejubelt. Doch was passiert eigentlich, wenn sie erreicht ist?

  • Sollte die Maßnahme so zu verstehen sein, dass nach Erreichen der Obergrenze keine Flüchtlinge mehr ins Land gelassen werden, "wäre sie weder mit dem Völkerrecht noch mit dem Unionsrecht vereinbar", sagte der von der Wieder Regierung als Gutachter beauftragte Europarechtler Walter Obwexer im Österreichischen Fernsehen.
  • Jurist Obwexer sagte, er rate der Regierung, eine zahlenmäßige "Reserve" für alle zwingend zu bearbeitenden Asylanträge ins Auge zu fassen - wenn zum Beispiel ein Abschieben in einen sicheren Drittstaat nicht möglich sei. Strikter als bisher könnten aber Abschiebungen erfolgen, wenn Österreich nicht zuständig sei.
  • Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hatte angekündigt, nach Erreichen der Obergrenze Asylanträge zwar anzunehmen, aber nicht zu bearbeiten, oder die Flüchtlinge direkt an der Grenze zurückzuweisen. Das dürfte einer juristischen Überprüfung kaum standhalten.
16:30 Uhr

Angeklagte im Gefängnis vergessen – Prozess geplatzt

In Sachsen-Anhalt ist ein Prozess gegen eine 39-Jährige geplatzt, weil sie nicht aus dem Gefängnis abgeholt worden ist.

  • Dem Landgericht Dessau-Roßlau sei nicht bekannt gewesen, dass die Frau wegen eines anderen Urteils in Haft sitzt, sagte ein Gerichtssprecher. Die mehrfach vorbestrafte Frau sollte am Donnerstag wegen Betrugs in einem Berufungsverfahren vor Gericht stehen. Sie soll 2012 einen Fuhrunternehmer beauftragt haben, Bauschutt abzufahren und zu deponieren, aber dann nicht bezahlt haben.
  • Für den Prozess muss nun ein neuer Termin angesetzt werden.
16:13 Uhr

Nach Dschungel-Aus: Gunter Gabriel will "an sich arbeiten"

Nach seinem freiwilligen Ausscheiden aus dem RTL-Dschungelcamp "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" hat Gunter Gabriel neue Erkenntnisse gewonnen: "Ich muss raus aus meiner sportlichen Lethargie", sagte der 73-jährige Countrysänger der dpa.

  • Er müsse einfach wieder an sich arbeiten. Seinen Einsatz im Camp bereue er aber nicht. "Wenn ich zu etwas ja sage, dann tu ich das auch."
  • Gabriel war am Dienstag ausgeschieden - die hohen Temperaturen im australischen Dschungel hatten ihm zu schaffen gemacht.
  • Sein Favorit auf den Titel des "Dschungelkönigs" ist Schauspielerin Brigitte Nielsen (52). "Eine großartige Frau. Wir werden Freunde bis ans Lebensende bleiben."
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15:56 Uhr

Eminems Schwägerin stirbt an Überdosis

Dawn Scott war die Schwägerin, ehemalige Mitbewohnerin und Mutter der Adoptivtochter eines sagenhaft reichen Popstars. Dennoch lebte sie in bitterer Armut, zuletzt seit 2014 auf der Straße

  • Einem US-Magazin erzählte die 40-Jährige im vergangenen August, sie habe ihre Zwillingsschwester Kim, Eminems zweimalige Ehefrau, um Hilfe angefleht, sei aber immer wieder abgewiesen worden. "Eines Abends rief ich meine Schwester an und sagte ihr, ich wüsste nicht, wo ich übernachten könnte", zitiert "Radar online" Scott. "Sie sagte, 'das ist nicht mein Problem'".
  • Medienberichten zufolge bestätigte die Polizei von Warren in Michigan, dass Scott am Dienstag an einer Überdosis Heroin gestorben sei.
15:31 Uhr

Legendärer Saphir taucht 20 Jahre nach Raub auf

Es war ein spektakulärer Raub: Mehr als 50 Menschen waren im Ausstellungsraum, als am 14. November 1996 ein mehrere Millionen Dollar teurer Cartier-Armreif mit einem außergewöhnlichen Saphir aus einem Mailänder Hotel gestohlen wurde.

  • Die Versicherung entschädigte die Besitzer Ronny Totah für den Verlust, und für ihn war der Fall damit erledigt - bis vor ein paar Wochen. Da wurde Totah vom Auktionshaus Phillips in New York ein auf zwölf Millionen Dollar (elf Millionen Euro) geschätzter Saphir angeboten. Als der Juwelier die Beschreibung und das Foto des funkelnden blauen Steins im Katalog sah, traute er seinen Augen nicht. "Das ist er, das ist er, habe ich zu mir selbst gesagt", erzählt Totah.
  • Rennomierte Experten teilen Totahs Verdacht. Doch die Ermittlungen ziehen sich hin. Die Spur lässt sich bis bislang zu einem Pfandhaus in New York zurückführen, bei dem der Saphir als Sicherheit für einen Millionenkredit hinterlegt und nicht wieder eingelöst wurde.

Schichtwechsel

Sie ahnen es bereits, liebe Leser, um diese Zeit hat die Wachablösung im "Tag" auf n-tv.de bereits stattgefunden. Bis in den späten Abend begleitet Sie nun Max Borowski durch das Nachrichtengeschen.

15:11 Uhr
14:50 Uhr

"EU hat sechs bis acht Wochen", um Flüchtlingskrise zu lösen

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Noch ein Ultimatum in Sachen Flüchtlingskrise: Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte gibt der Europäischen Union nur bis zu acht Wochen Zeit, um die Flüchtlingskrise zu lösen.

  • Er gehe davon aus, dass das Schengen-Abkommen noch gerettet werde könne, sagte Rutte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Allerdings müsse die Gemeinschaft dafür einen Ersatz für das bisherige Dublin-Verfahren für Asylverfahren finden. Das Dublin-Abkommen sieht vor, dass der Asylantrag dort gestellt und bearbeitet werden muss, wo ein Flüchtling erstmals den Boden eines Mitgliedstaates betritt. Ohne diese Regel, glauben viele, könnten die Grenzen im Schengenraum nicht offen bleiben.
  • "Wir haben sechs bis acht Wochen", erklärte Rutte. Er übt bis Ende Juni die  EU-Ratspräsidentschaft aus. Und was passiert dann? Das sagte Rutte ebenso wenig, wie die anderen Ultimaten-Steller in den vergangenen Wochen und Monaten.
  • Ruttes Einschätzung entspricht zeitlich übrigens der von EU-Ratspräsident Donald Tusk: Dieser hatte erklärt, die EU habe zur Lösung der Krise und zur Rettung von Schengen noch zwei Monate Zeit.
14:32 Uhr

Erste Verdächtige aus Silvesternacht in Hamburg festgenommen

Erstmals nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Hamburg hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Ein 29 Jahre alter Afghane sei nach der Veröffentlichung von Fotos und anschließenden Zeugenhinweisen in einer Flüchtlingsunterkunft gefasst worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Bei der Vernehmung des Mannes habe sich ein Hinweis auf einen zweiten Tatverdächtigen ergeben. Hierbei handelte es sich um einen 24 Jahre alten Afghanen, den die Polizei ebenfalls in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge festnahm. Die beiden Beschuldigten sollen noch heute vor den Haftrichter kommen.

14:04 Uhr

China schließt Tausende Kohlebergwerke

Energiewende auf Chinesisch? Peking will 4300 kleine Kohlebergwerke schließen, eine Million Arbeitsplätze wären betroffen. 4,2 Milliarden Euro soll das ganze kosten. Die Stromversorgung ist aber nicht in Gefahr. Es wird viel zu viel Kohle abgebaut, die Preise sind am Boden. Und die Chinesen möchten auch etwas für die Umwelt tun. Die Luftverschmutzung stinkt mittlerweile auch der Kommunistischen Partei.

13:47 Uhr

35 Tote in Südosttürkei

Die Türkei kommt nicht zur Ruhe. Im Südosten des Landes hat die Armee die PKK angegriffen. 33 Kämpfer der Kurdenpartei und zwei Zivilisten wurden getötet. Diese hätten Leichen bergen wollen, teilte die pro-kurdische Oppositionspartei HDP mit.

13:21 Uhr

Zugbegleiter soll Schwarzfahrerin missbraucht haben

Eine junge Frau wirft einem Zugbegleiter vor, sie missbraucht zu haben.

  • Die 17-Jährige war als Schwarzfahrerin im ICE zwischen Dortmund und Wuppertal erwischt worden.
  • Der Zugbegleiter soll der Schülerin gesagt haben, man könne über die Sache reden, und sie dann zur Toilette gebeten haben.
  • Dort soll er dann "sexuelle Handlungen" an ihr vorgenommen haben.

Noch sind die Ermittlungen aber in einem sehr frühen Stadium. Der Mann wurde noch nicht befragt und das Mädchen noch nicht ärztlich untersucht. Die Bahn hat den Verdächtigen erstmal freigestellt.

13:04 Uhr

Imitator legt spanischen Ministerpräsident herein

Rajoy bei der Wahl am 20. Dezember.
Rajoy bei der Wahl am 20. Dezember.(Foto: AP)

Nein, das gefiel dem spanischen Ministerpräsidenten nicht sonderlich. Mariano Rajoy ist einem Stimmenimitator im Radio aufgesessen.

  • Dieser gab sich als Carles Puigdemont aus, seines Zeichens Regierungschef in Katalonien und Befürworter einer Unabhängigkeit der Region. Rajoy will es unter gar keinen Umständen dazu kommen lassen.
  • Nach der Enthüllung des Scherzes ließ er sich auch nicht von der Beteuerung des Radiomoderators besänftigen, man habe im Katalonienkonflikt "ein bisschen zur Entspannung" beitragen wollen. Rajoy bleibt hörbar nervös, bewahrt aber Haltung und verabschiedet sich mit einem "Vielen Dank".
12:35 Uhr

Faymann: Obergrenze ist Richtwert

Einmal Obergrenze, bitte: Österreichs Kanzler Faymann.
Einmal Obergrenze, bitte: Österreichs Kanzler Faymann.(Foto: picture alliance / dpa)

Österreich will eine Obergrenze für Flüchtlinge einführen - das Problem dabei ist immer: Was macht man eigentlich, wenn die Grenze erreicht ist? Schickt man dann den politisch verfolgten Demokratie-Aktivisten aus woher auch immer wieder zurück? Dazu hat sich nun Bundeskanzler Faymann geäußert.

  • Bei der geplanten Obergrenze handele es sich um einen "Richtwert", sagte er.
  • Was passieren soll, wenn die festgelegte Aufnahmegrenze überschritten wird, ließ der Sozialdemokrat weiter offen.
  • Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hatte am Mittwoch angekündigt, nach Erreichen der Obergrenze Asylanträge zwar anzunehmen, aber nicht zu bearbeiten oder die Flüchtlinge direkt an der Grenze zurückzuweisen.
12:15 Uhr

Von der Leyen: Tornados fliegen gegen Fluchtursachen

(Foto: AP)

Geschickt formuliert, Frau Ministerin: Ursula von der Leyen besucht gerade die deutschen Soldaten in der Türkei, die die Tornados begleiten. Und sie erklärt den Einsatz vor Ort auch mit der Flüchtlingswelle. "Denn wir wissen, dass das Wüten des IS in Syrien und dem Irak diese Menschen auf diese verzweifelte Route treibt", sagte die CDU-Politikerin auf dem türkischen Militärstützpunkt in Incirlik. Die Bundeswehr hat dort sechs Tornado-Jets für Aufklärungsflüge über Syrien und dem Irak stationiert. "Die schreckliche Erfahrung des Attentats von Istanbul hat uns in dem Willen bestärkt, dass wir uns dem Terror nicht beugen werden", sagte von der Leyen weiter.

12:00 Uhr
11:33 Uhr

Verdächtige für Paris-Anschläge festgenommen

Was hatten Zakaria J. und Mustafa E. mit den November-Anschlägen von Paris zu tun? Das will die Polizei herausfinden. Sie nahm den Belgier und den Marokkaner im Brüsseler Stadtteil Molenbeek fest. Die Ermittler teilten lediglich mit, dass die Männer vermutlich Verbindungen zu anderen Verdächtigen hätten.

11:15 Uhr

Zusammenstöße in Calais

Tausende Flüchtlinge kampieren bei Calais - die Nerven liegen bei vielen offenbar blank. Hunderte Leute haben versucht, den Verkehr einer Straße mit brennendem Müll und Pflanzenteilen zu blockieren. Die Polizei setzte Tränengas ein.

Hier mehr dazu.

10:59 Uhr

Mehr als 35.000 Flüchtlinge in drei Wochen

Zu Zehntausenden sind seit Jahresbeginn wieder Flüchtlinge in Griechenland eingetroffen. In den ersten 20 Tagen des Jahres waren es 35.450 Migranten, teilt das UNHCR mit. Im ganzen Januar vor einem Jahr waren es 1700. Die griechische Küstenwache rettete zudem 73 Menschen - ein Kind starb anschließend auf der Insel Lesbos.

10:48 Uhr

Putin soll Litwinenko-Ermordung gebilligt haben

Ltiwinenko (r.) bei einer Pressekonferenz 1998.
Ltiwinenko (r.) bei einer Pressekonferenz 1998.(Foto: picture alliance / dpa)

Der Fall des Kreml-Kritikers Alexander Litwinenko hat die britische Justiz jahrelang beschäftigt. Wurde er ermordet? Ein britisches Gericht sagt nun: Wahrscheinlich ja. Den Giftmord habe wahrscheinlich der russische Geheimdienst FSB in Auftrag gegeben, schrieb Richter Robert Owen, der die gerichtliche Untersuchung des Falls in London leitete, in seinem Abschlussbericht. Präsident Putin habe die Tat "wahrscheinlich gutgeheißen".

Mehr dazu hier.

10:29 Uhr

Hund spielt super Kopfbälle am Strand

 Tja, selbst brasilianische Hunde sind bessere Fußballer als ich. Ich hole mir jetzt einen Kaffee.

10:11 Uhr

Mädchen von Schlitten gefallen und unter Auto geraten

Ein kleines Mädchen ist nach einem Rodel-Unfall schwerverletzt ins Krankenhaus gekommen.

  • Die Vierjährige kam beim Schlittenfahren bei Schwäbisch-Hall von der Piste ab und landete auf einer Straße.
  • Dort wurde sie von einem Autoanhänger überrollt.
  • Sie kam in eine Spezialklinik.
09:43 Uhr

Schallkanonen stören Mittelmeer-Delfine

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Schiffe sorgen für reichlich Krach unter Wasser, das stört Fische, Wale und Delfine - auch im Mittelmeer. Doch dort kommt noch ein weiteres Problem hinzu: Schallkanonen. Die sollen bei der Suche nach Öl und Gas helfen. "Das ist viel, viel lauter als ein startender Düsenjet", sagte Silvia Frey, Co-Autorin einer Studie zum Thema. Der Einsatz von Schallkanonen habe enorm zugenommen, berichten die internationalen Meeresschutzorganisationen Oceancare und der Rat zur Verteidigung von Naturschätzen (NRDC). 2005 seien davon nur knapp 4 Prozent der Oberfläche des Mittelmeeres betroffen gewesen, 2013 bereits 27 Prozent.

09:24 Uhr
09:14 Uhr

U-Bahn-Schubser schweigt

Ein 28-jähriger Mann hat in Berlin eine junge Frau vor eine U-Bahn geschubst - die 20-Jährige starb. Der Mann sei psychisch krank und habe mit Drogen zu tun gehabt, so die Berliner Staatsanwaltschaft. Ob er bei seiner Tat welche genommen hatte, ist noch unklar. Er selbst zieht es vor, die Ermittler anzuschweigen. Dass er der Täter ist, daran gibt es keinen Zweifel. Zeugen beobachteten die Tat und hielten den Mann danach fest.

Mehr dazu hier.

09:00 Uhr
08:40 Uhr

Kolumbien rechnet mit 600.000 Zika-Infektionen

Das Zika-Virus versetzt Süd- und auch Nordamerika in Aufregung - es bedroht vor allem ungeborene Kinder.

  • "Wir erwarten eine ähnliche Entwicklung wie beim Chikungunya-Virus im vergangenen Jahr, mit zwischen 600.000 und 700.000 Fällen im Jahr", sagte der kolumbianische Gesundheitsminister Alejandro Gaviria.
  • Das von Mücken übertragene Zika-Virus verursacht Fieber, Ausschlag, Gelenkschmerzen und Bindehautentzündungen. Bei Schwangeren kann es auf das Ungeborene übergehen und Hirnfehlbildungen oder den Tod verursachen.
  • Bislang gibt es keinen Impfstoff gegen das Virus und kein Medikament zur Behandlung Erkrankter. Die kolumbianische Regierung riet daher bereits allen Frauen, in den kommenden Monaten auf gewollte Schwangerschaften zu verzichten.
08:21 Uhr

Cryan: Einschnitte bringen Deutsche Bank auf Kurs

Video

Wer zurzeit bei der Deutschen Bank arbeitet, schaut immer mal wieder besorgt rauf in die Chefetage. Dort sitzt John Cryan, der eisern durchregiert. In einer Botschaft an die Mitarbeiter sagt er nun: "Diese Entscheidungen werden die Bank einfacher und effizienter machen." Es sei ernüchternd, dass die Bank im vergangenen Jahr den ersten Jahresverlust seit 2008 beschert hätten. Die seien jedoch die Konsequenz aus notwendigen Entscheidungen gewesen.

Mehr dazu hier.

Übrigens: Unser Kommentator Hannes Vogel ist ziemlich entgeistert.

07:58 Uhr

Blizzard stürmt auf US-Ostküste zu

Ungemütliche Tage stehen den Menschen an der Ostküste der USA bevor. Ein Wirbelsturm rollt heran.

  • Am Freitagnachmittag soll er eintreffen und könnte New York, Washington und Boston treffen.
  • Laut CNN könnte der Schneerekord aus dem Jahr 1922 gebrochen werden. Manche Meteorologen sagen voraus, dass es 24 Stunden schneien wird.
07:52 Uhr

Abba vereinen sich für einen Abend

Zumindest mal heimlich mitgewippt haben dürfte der eine oder andere bei Songs wie "Dancing Queen" oder "Waterloo" - und jetzt haben sich Agnetha, Benny, Björn und Anni-Frid mal wieder getroffen. Wer das ist, fragen Sie? Das sind die Mitglieder von Abba, die eingangs erwähnte Hits intonierten. Gestern kamen die vier in Stockholm zusammen, um ein Restaurant zu eröffnen. Das heißt "Tyrol", ist eine griechische Taverne und vom Musical "Mamma Mia" inspiriert. Ein Foto gab's auf der Facebook-Seite der Band.

Mehr dazu hier.

07:32 Uhr

IS zerstört ältestes Kloster im Irak

(Foto: AP)

Rund 1400 Jahre alt war das Kloster St. Elias in der Nähe von Mossul - doch jetzt gibt es das historische Bauwerk nicht mehr. Wie "Spiegel Online" berichtet, hat der IS dieses bereits 2014 zerstört. Erst jetzt zeigen Vorher-Nachher-Bilder das Ausmaß der Zerstörung.

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07:18 Uhr

Lisicki ist raus, Newcomerin überrascht

Laura Siegemund.
Laura Siegemund.(Foto: dpa)

Enttäuschung und Jubel liegen bei den Australian Open dicht beieinander. Sabine Lisicki ist raus, eine Newcomerin übersteht dagegen überraschend ihr erstes Match. Lisicki unterlag der Tschechin Denisa Allertova mit 3:6, 6:2 und 4:6. Die Weltranglisten-97. Laura Siegemund aus Metzingen gewann dagegen ihr Hauptrunden-Debüt 3:6, 7:6 (7:5) und 6:4. "Das bedeutet  die Welt für mich, ich bin so happy", sagte die 27-Jährige nach ihrer beeindruckenden Leistung.

Update: Angelique Kerber steht nach einem 6:2, 6:4 gegen Alexandra Dulgheru aus Rumänien in Runde drei.

07:02 Uhr

Promis protestieren gegen Trump

Der Albtraum vieler US-Amerikaner: Donald Trump.
Der Albtraum vieler US-Amerikaner: Donald Trump.(Foto: AP)

Donald Trump sorgt für so viel Beunruhigung in den USA, dass nun Prominente eine Kampagne gegen ihn starten. Sie heißt "Stop Hate - Dump Trump" (Stoppt den Hass - Trump auf den Müll). Der republikanische Präsidentschaftsbewerber sei dabei, seine "hasserfüllte und spaltende Rhetorik" noch zu steigern, sagte eine der Mitgründerinnen, die Schriftstellerin Eve Ensler. Mit dabei sind auch die Schauspieler Danny Glover und Jane Fonda, Sänger Harry Belafonte, Regisseur Jonathan Demme und der Intellektuelle Noam Chomsky.

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06:49 Uhr

Niedriger Ölpreis - Förderstopp in Afrika droht

Der niedrige Ölpreis lässt nicht nur Saudi-Araber, Russen und Venezolaner leiden - auch für Länder in Afrika ist er eine Katastrophe. Nun erwägt der Südsudan gar einen Förderstopp.

  • Seit dem erneuten Fall des Ölpreises macht das krisengeschüttelte Land bei Exporten des schwarzen Goldes hohe Verluste.
  • Seitdem der ölreiche Südsudan Mitte 2011 politische Unabhängigkeit vom benachbarten Sudan erlangte, der die Pipelines verwaltet, muss der Südsudan "Transitgebühren" in der Höhe von umgerechnet 22,50 Euro pro Barrel zahlen.
  • Dazu kommen die Produktionskosten. Bei einem Ölpreis von unter 30 Euro bedeutet das herbe Verluste.

Der niedrige Ölpreis wird langsam auch zum Problem für die Weltkonjunktur.

Die aktuellen Ölpreise finden Sie auf der Telebörse.

08:05 Uhr

Dschungel, Dschungel, Dschungel

"Chuck Norris"-Legat ist kurz davor, dem fürstlichen Frauenzimmer Helena an die Gurgel zu springen. Als der mit dem Wutvirus infizierte Ehre-Kämpfer sein Hemd auszieht, meint man den "Brothers Keepers" Song: "Das ist sowas wie eine letzte Warnung" zu hören. Der Grund: Helena verweigert wegen einer "Traumatisierung" die Dschungelprüfung. Und jetzt raten Sie mal, wer heute Abend erneut zum "Star War" antreten muss.

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06:31 Uhr

Das wird heute wichtig

(Foto: imago/Bild13)

Diese Matschspritzer auf dem Rückenbereich meiner Winterjacke, sind die eigentlich schick, weil sie meine Verbundenheit mit der Straße, der Basis und dem täglichen harten Kampf symbolisieren? Oder doch nur unschön? Ich werde es herausfinden. Aber vor allem fordere ich Sie auf, sofort dreimal hintereinander ganz schnell "Matschspritzer" zu sagen. Geschafft? Dann schaffen Sie heute auch noch ganz andere Dinge. Das wird heute wichtig:

Ich bin Volker Petersen und sage: Hallo! Wollen Sie mir schreiben? Dann bitte unter volker.petersen (at) nachrichtenmanufaktur.de oder bei Twitter.

06:11 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander
n-tv Meteorologe Björn Alexander

Auch heute geht es mal wieder winterlich kalt in den Tag. Oft mit Frühwerten zwischen 0 und minus 15 Grad, stellenweise auch darunter. Letzte Schneeschauer sind dabei anfangs noch in Teilen Bayerns unterwegs. Später wird es aber auch dort - wie im übrigen Land - trocken. Ansonsten geht es heute schon mal mit Nebel oder Restwolken los, im Tagesverkauf setzt sich aber die Sonne allgemein immer besser durch. Die Temperaturen: am Rhein 0 bis plus 3 Grad. Im großen Rest Dauerfrost zwischen minus 6 und minus 1 Grad. 

Morgen wird es ähnlich, bevor sich ab der Nacht zum Samstag von Westen her mildere Luft nähert. Mit dem Wetterwechsel droht Glätte durch gefrierenden Regen oder Schnee.

Übrigens: 2015 war das mit Abstand heißeste Jahr.

05:59 Uhr