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(Foto: Panini Verlag)

"Mad"-Auktion beendet: 100 Euro bringen das Sechsfache

Verrückt: Die Auktion eines bestempelten 100-Euro-Scheins durch das "Mad"-Magazin bringt ein Vielfaches des Nominalwertes des Scheins. Der neue Eigentümer darf sich nun ein Kunstwerk an die Wand hängen - oder auch nicht. Und noch jemand darf sich über den hohen Endpreis freuen.

Das Ergebnis passt irgendwie zum Namen des Versteigerers: "Mad" - verrückt. Die zehntägige Auktion eines echten 100-Euro-Scheins mit dem Stempel des Kopfes von Alfred E. Neumann bringt mehr als das Sechsfache des eigentlichen Wertes. 611,06 Euro lautet am Ende das Höchstgebot beim Online-Auktionshaus Ebay.

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Insgesamt 51 Gebote waren eingegangen. Wer der neue Eigentümer ist, bleibt allerdings unbekannt, die Gebotsabgabe erfolgte   anonym. Nicht auszuschließen ist zudem, dass ein Spaßbieter die Auktion gewonnen hat, der sich am Ende weigert, den Gebotspreis zu bezahlen. Immerhin ist er aber nun Besitzer eines nach "Mad"-Angaben "ganz speziellen Unikats".

Das schelmisch grinsende Gesicht von Alfred E. Neumann prangt als roter Stempel auf dem 100-Euro-Schein. Es ist gleichzeitig das Erkennungsmerkmal des Magazins, das seit 1990 im Panini-Verlag erscheint.

Beantwortet wurde damit auch die vor der Auktion von den Magazin-Machern gestellte Frage, wie viel den Deutschen heute 100 Euro wert seien: Offenbar sehr viel. "Schade, dass so etwas nur dem intelligentesten Magazin der Welt gelingt", hieß es kurz vor Auktionsende aus dem Panini-Verlag, "sonst wäre Griechenland seinen Schuldenberg los."

Der Erlös der Auktion kommt nun einem guten Zweck zugute: Er wird an das Projekt "Schule ohne Rassismus" gespendet. Das Projekt "von und für SchülerInnen" bietet nach eigenen Angaben Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten. Dabei geht es gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt. Dem Schulnetzwerk in Deutschland gehören mehr als 1000 Schulen an.

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Quelle: n-tv.de

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