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Berlinale-Direktor Dieter Kosslick (6.v.l.) und die Leiter der Berlinale-Sektionen bei der Pressekonferenz - die Jury wurde dort bekannt gegeben.
Berlinale-Direktor Dieter Kosslick (6.v.l.) und die Leiter der Berlinale-Sektionen bei der Pressekonferenz - die Jury wurde dort bekannt gegeben.(Foto: dapd)

Große Namen in der Jury: Berlinale-Preisverteiler stehen fest

Hunderte Filme aus aller Welt zeigt die Berlinale. Über die Gewinner des Goldenen Bären entscheidet die internationale Jury. Jetzt sind die Mitglieder des siebenköpfigen Gremiums bekannt. Einige Berühmtheiten sind wieder dabei.

Der deutsche Regisseur Andreas Dresen ("Halt auf freier Strecke", "Wolke 9"), US-Schauspieler Tim Robbins und die iranische Regisseurin Shirin Neshat gehören zu den Mitgliedern der internationalen Berlinale-Jury. Das gab Berlinale-Direktor Dieter Kosslick  bekannt. Das siebenköpfige Gremium entscheidet über die Gewinner des Goldenen und der Silbernen Bären. Dresen gewann im Jahr 2002 selbst einen Silbernen Berlinale-Bären für seinen Film "Halbe Treppe".

Wong Kar Wai ist Jurychef

Berlinale-Direktor Kosslick, wie immer gut gelaunt, vor der Pressekonferenz zur Berlinale 2013.
Berlinale-Direktor Kosslick, wie immer gut gelaunt, vor der Pressekonferenz zur Berlinale 2013.(Foto: dpa)

Auch die dänische Regisseurin Susanne Bier ("Nach der Hochzeit",  "Love Is All You Need") wurde in die Jury berufen. Außerdem dabei sind die US-amerikanische Kamerafrau Ellen Kuras ("Blow") und die griechische Filmproduzentin und Regisseurin Athina Rachel Tsangari. Jury-Vorsitzender der 63. Berlinale (7. bis 17. Februar) ist der chinesische Filmemacher Wong Kar Wai. Mit seinem außer Konkurrenz laufenden Martial-Arts-Drama "The Grandmaster" wird das Festival auch eröffnet.

Mehr als 400 Filme au 70 Ländern sind in den verschiedenen Sektionen der Internationalen Filmfestspiele Berlin zu sehen, darunter Werke von Regisseuren wie Steven Soderbergh, Gus Van Sant, Ken Loach, Michael Winterbottom, Richard Linklater und Bille August. Weitere knapp 800 Filme werden beim Europäischen Filmmarkt für professionelle Einkäufer aus aller Welt gezeigt. Um die Berlinale-Trophäen bewerben sich im offiziellen Festivalwettbewerb 19 Filmemacher, darunter auch der deutsche Regisseur Thomas Arslan mit "Gold".

Besonders verdient: Rossellini und von Praunheim

Mit der Berlinale-Kamera ehrt das Festival in diesem Jahr die italienische Schauspielerin Isabella Rossellini und den deutschen Filmemacher Rosa von Praunheim. Die Auszeichnung wird Filmschaffenden verliehen, die sich besonders um die Berlinale verdient gemacht haben.

Im Bären-Wettbewerb seien dieses Mal besonders viele Filme über das Schicksal von Frauen zu finden, sagte Berlinale-Chef Kosslick. Und: "Die Independents, die unabhängigen Filmemacher, sind weltweit auf dem Vormarsch." Neben den Filmländern Frankreich und den USA sind im Berlinale-Rennen Regisseure aus Osteuropa stark vertreten. Zu sehen sind unter anderem Filme aus Russland, Rumänien, Kasachstan und Polen.

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Quelle: n-tv.de

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