"Das war halt leider nicht so"Jogi Löw hätte gern Kinder gehabt

Sein Privatleben ist für den Fußballbundestrainer vor der Presse meist tabu. Kinderreporter entlocken Jogi Löw nun aber ein offenherziges Geständnis, warum er keine Kinder hat. Und warum er sich stattdessen für Patenkinder engagiert.
Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat sich mit seiner Frau Daniela Kinder gewünscht. "Meine Frau und ich, wir haben leider keine Kinder, wir hätten eigentlich gern welche gehabt, aber das war halt leider nicht so", bedauert der 54-Jährige in einem für Kindernachrichten geführten Interview. Seit mehr als 25 Jahren ist Löw mit seiner Frau Daniela verheiratet, aus der Öffentlichkeit hält er sie beinahe komplett heraus.
Joachim Löw berichtet auch von seinem Engagement unter anderem für Patenkinder in Ghana. Weil er schon manches Elend selbst gesehen habe, sei es ihm ein Bedürfnis, sich zu engagieren: "Früher - Anfang der 90er und Ende der 90er Jahre - war ich zweimal auch in Tansania bei Waisenkindern", erzählte Löw. "Da habe ich gesehen, wie hilflos manchmal die kleinen Kinder sind. Die vielleicht gerade abgelegt wurden am Straßenrand, die auch krank sind, die Aids haben und sich niemand um sie kümmert."
Nach Angaben des Kinderhilfswerks Plan International Deutschland besteht Löws Patenschaft für einen Jungen und ein Mädchen in Ghana seit 2010. Im gleichen Jahr unterstützte der Bundestrainer demnach zudem ein Projekt, bei dem in Ruanda zwei Sportplätze für Grundschulen gebaut und Schulmannschaften mit Trikots und Fußbällen ausgestattet wurden.