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Die Videoaufnahmen zur "Apollo 18 Mission" finden sich auf lunartruth.org.
Die Videoaufnahmen zur "Apollo 18 Mission" finden sich auf lunartruth.org.(Foto: Senator)

Darum sind wir nie wieder zurückgekehrt: Die Wahrheit über die Apollo-18-Mission

von Thomas Badtke

1972 setzt mit der Apollo-17-Mission letztmals ein Mensch einen Fuß auf den Mond, danach wird das erfolgreiche Raumfahrt-Programm offiziell beendet. Laut Nasa sind Finanzierungsprobleme der Grund. Eine Apollo-18-Mission streitet die US-Weltraumbehörde bis heute vehement ab. Videoaufnahmen beweisen aber das Gegenteil.

Hauptsache, die Fahne ist gehisst ...
Hauptsache, die Fahne ist gehisst ...

Um den Mond ranken sich viele Geheimnisse. Einige sollten besser verborgen bleiben. Aber das wissen die US-Amerikaner nicht, als sie ihr Apollo-Programm starten. Es herrscht Kalter Krieg mit den Sowjets. Das All ist der auserkorene Schauplatz des ultimativen Kräftemessens der beiden verbliebenen Erden-Großmächte: Wer ist als erster oben? Wer umrundet den Blauen Planeten zuerst? Wer rammt als erste Nation seine Flagge in den Mondstaub?

Am 16. Juli 1969 startet Apollo 11 zum Mond, bemannt, mit Mondfähre. Der erste Mensch betritt den Erdtrabanten. Ein kleiner Schritt für ihn selbst, ein gewaltiger für die Menschheit. Er ist US-Amerikaner. Danach führt die Nasa das Apollo-Programm erfolgreich fort, ehe es 1972 mit Apollo 17 offiziell für beendet erklärt wird. Völlig überraschend, quasi aus heiterem Himmel. Eine Apollo-18-Mission gab es nie - offiziell zumindest nicht.

Die Wahrheit liegt auf dem Mond

Etwas stimmt nicht.
Etwas stimmt nicht.(Foto: Senator)

Aber es gibt Videoaufzeichnungen von eben dieser "nie stattgefundenen" Mission. Bilder, zum Großteil mit einer kleinen Handkamera aufgenommen. Verwackelt. Unscharf. Aber sie beweisen, dass es eine Apollo-18-Mission gab. Wie kann das sein? Die Nasa gibt vor, es nicht zu wissen und bestreitet die Echtheit.

Frei nach "Akte X": Die Wahrheit liegt irgendwo da draußen. Oder frei nach Timur Bekmanbetov ("Die Wächter der Nacht", "Wanted"): Die Wahrheit liegt auf dem Mond. Der kasachische Regisseur und Produzent stellt sich mit dem Regie-Newcomer Gonzalo Lopez-Gallego mehreren sich aufwerfenden Fragen: Wieso waren die US-Amerikaner seit den 1970er Jahren nie wieder auf dem Mond? Wieso wurde das erfolgreiche Apollo-Programm von der Nasa so urplötzlich zu den Akten gelegt? Was ist auf dem Mond wirklich passiert?

Und es gab sie doch

Der Mond weiß seine Geheimnisse zu bewahren.
Der Mond weiß seine Geheimnisse zu bewahren.(Foto: Senator)

"Apollo 18" zeigt die Bilder einer Mondmission, die im Auftrag des Verteidigungsministeriums im Dezember 1974 stattfand. Die Geheimhaltungsstufe war so hoch, dass nicht einmal die Angehörigen der Astronauten wissen durften, wohin diese tatsächlich unterwegs waren. Drei Männer wurden für die Mission ausgewählt. Jeder von ihnen stellt sich zu Beginn des Films kurz in einem Interview vor: Nathan Walker, Kommandant der Mission; Benjamin Anderson, Pilot der Mondlandefähre; John Grey, Pilot des Apollo-Kommandomoduls, das im All auf die Rückkehr des Mondmoduls warten soll.

Der Start der Mission gelingt ohne Probleme, auch der Flug und die Landung der Mondfähre mit Walker und Anderson an Bord verläuft reibungslos. Alles sieht nach einer Routinemission aus: die ersten Schritte auf der Oberfläche des Erdtrabanten, Sonden aufstellen, Bodenproben einsammeln und dabei einen Blick auf die in hunderttausenden Kilometern Entfernung liegende Erde werfen.

"Deine" Spuren im Sand

Eine dieser Spuren ist nicht von dieser Welt.
Eine dieser Spuren ist nicht von dieser Welt.(Foto: Senator)

Aber etwas scheint dennoch da oben vorzugehen: Es ist nicht greifbar, bleibt nur eine Ahnung, ein Schatten, der plötzlich im Augenwinkel auftaucht. Es gibt Funkinterferenzen, die das Videosignal und die Kommunikation der Erde und Grey im Kommandomodul stören. Und zudem verschwindet wie von Geisterhand eine der beim ersten Landgang gesammelten Gesteinsproben.

Richtig unheimlich wird es, als die beiden beim nächsten Landgang Fußspuren entdecken. Es sind nicht die ihren, denn die Abdrücke verfügen nicht über das typische geriffelte Sohlenprofil. Eine Sensation. Die aber wenig später noch dadurch übertroffen wird, dass sie eine russische Raumkapsel auf dem Mond finden - und einen toten russischen Kosmonauten.

Found Footage mit Fantasie

"Apollo 18" erscheint bei Senator auf DVD und Blu-ray.
"Apollo 18" erscheint bei Senator auf DVD und Blu-ray.(Foto: Senator)

Zu allem Überfluss weiß das Verteidigungsministerium das bereits, als Grey die Kommandozentrale auf der Erde zur Rede stellt. Aber da ist bereits alles zu spät. Ein atemloser Alptraum nimmt seinen Lauf, aus dem es kein Entrinnen gibt - weder für Walker noch für Anderson oder Grey. Der Mond hat ein dunkles Geheimnis und er will es für sich behalten.

"Apollo 18" ist ein sogenannter Found-Footage-Film: Er verwendet "gefundene" Archivaufnahmen und mit Hilfe dieser "gefundenen" Videoaufnahmen der eigentlich "nie stattgefundenen" Apollo-18-Mission ist ein nervenzerreißender Weltraumthriller entstanden, bei dem nicht gesagt werden kann, was Realität und was Fiktion ist. Sind die "gefundenen" Videobilder wirklich echt, könnte sich die Apollo-18-Mission, die laut Nasa "nie stattgefunden" hat, sich genauso abgespielt haben, wie in Lopez-Gallegos Regiedebüt.

"Apollo 18" geht damit noch einen Schritt weiter als Found-Footage-Klassiker wie "Blair Witch Projekt" oder "Paranormal Activity". Auf den bei Senator erschienenenen DVD und Blu-ray sind im Gegensatz zum erfolgreichen Kinofilm - bei Produktionskosten von etwa 5 Mio. Dollar liegen die weltweiten Einspielergebnisse bei deutlich mehr als 25 Mio. Dollar  - diverse zusätzliche Features integriert. Neben den fast schon obligatorischen Audiokommentaren und Deleted Scenes, bieten DVD und Blu-ray aber auch alternative Enden an. Darüber hinaus sind zusätzliche Originalaufnahmen, also weitere Teile des gefunden Found-Footage-Materals, das nicht im Film verwendet wurde, zu finden - etwa Videobilder eines russischen Kosmonauten auf dem Mond

"Apollo 18" überzeugt somit nicht nur Fans von Verschwörungstheorien rund um die Mond-Missionen der USA, er kann auch bei Liebhabern von Weltraum-Thrillern wie "Sunshine" oder "Moon" punkten und bietet zudem noch jede Menge Diskussionsstoff für das heimische Wohnzimmer oder den Stammtisch.

Verkaufsstart von DVD und Blu-ray ist am 16. März 2012.

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Quelle: n-tv.de

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