Dienstag, 18. Mai 2010
Hausratversicherung: Enormes Sparpotential
Einmal abschließen, nie mehr dran denken – so ist das mit vielen Versicherungen und auch bei der Hausratpolice dürfte es kaum anders sein. Dabei kann ein Wechsel leicht über 100 Euro Ersparnis im Jahr bringen, hat die Stiftung Warentest ermittelt. Für "Finanztest" nahmen die Verbraucherschützer 134 Tarife von mehr als 70 Versicherern unter die Lupe.
Was eine Hausratpolice kostet, hängt nicht nur vom Wert der Einrichtung ab, sondern auch von der Art des Hauses und vor allem von dessen Lage und der damit verbundenen Risikostatistik. Um ein möglichst breites Bild einzufangen, wählten die Tester für den Vergleich Wohnorte in vier unterschiedlichen Tarifzonen.
Teuer heißt nicht besser
Gerade in Großstädten kann es teuer werden. So zahlte der Beispielkunde in Köln für Hausrat im Wert von 65.000 Euro bei der OVAG (Optimal) 588 Euro im Jahr. Dass es auch deutlich billiger geht, zeigt die Grundeigentümer. Sie verlangt gerade einmal 107 Euro. Vergleichen und wechseln kann sich also richtig lohnen, und zwar bundesweit. Zumal die teuersten Tarife auch nicht immer die meisten Extras bieten. So deckt längst nicht jede Police Schäden durch den Diebstahl aus Fahrzeugen ab, auch Fahrräder sind nicht automatisch im Schutz inbegriffen. Meist ist dafür ein Aufschlag fällig.
Zum Grundschutz gehören dagegen Risiken wie Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus, Sturm und Hagel, sofern diese die beweglichen Gegenstände im Haushalt betreffen.
Zum Hausratversicherungsvergleich
ino
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