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Häufig übernehmen die Geldhäuser den Rahmen für einen Dispokredit, den die frühere Bank beim Kunden gewährt hatte. Die Konditionen könnten aber andere sein.
Häufig übernehmen die Geldhäuser den Rahmen für einen Dispokredit, den die frühere Bank beim Kunden gewährt hatte. Die Konditionen könnten aber andere sein.

Keine Angst vor Kontowechsel: Günstiger Disporahmen kommt mit

Die Höhe seines Dispokredits bestimmt einerseits der Kunde, andererseits die Bank. Geldhäuser übernehmen häufig den Rahmen, den ein Neukunde bei seiner alten Bank erhalten hatte. Die Zinshöhe kann allerdings variieren.

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Kunden können die ihnen eingeräumte Höhe für Dispokredite häufig zu einer anderen Bank mitnehmen. "Zwar gibt es dazu kein Recht", sagt Max Herbst von der unabhängigen FMH Finanzberatung in Frankfurt. "Die meisten Geldinstitute übernehmen bei einem Kontowechsel aber die Höhe des Kreditrahmens." Der Dispokredit ist in der Regel der teuerste Kredit einer Bank. Kunden müssen im Durchschnitt elf bis zwölf Prozent Zinsen zahlen, wenn sie ihr Girokonto überziehen. Angesichts massiver Kritik an überhöhten Zinsen wollen Banken und Sparkassen nach Angaben von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner nun transparenter über Kosten informieren.

Laut FMH verlangen viele Banken weniger als zehn Prozent Zinsen für einen Überziehungskredit. Ein Vergleich kann sich daher auszahlen, denn solch günstige Angebote reduzieren die Kosten. "Allerdings muss man sich immer alle Bedingungen anschauen", sagt Herbst. Denn niedrige Kontoführungsgebühren, kostenlose Kreditkarten oder viele Geldautomaten seien ebenfalls wichtige Kriterien bei der Wahl eines Kontos. Besonders das Geldabheben an fremden Automaten könne teuer werden. "Wer etwa auf dem Land wohnt, sein Konto aber bei einer günstigen Direktbank hat, muss beim Abheben in der fremden Filiale vor Ort immer Gebühren zahlen."

Quelle: n-tv.de

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