Sonntag, 23. Oktober 2011
Preisvergleich und Sammelbestellung: Heizöl-Kunden können sparen
Heizöl ist deutlich teurer als im vergangenen Jahr.
(Foto: picture alliance / dpa)
Heizöl ist dieses Jahr deutlich teurer als in den vergangenen Jahren. Zudem ziehen die Preise derzeit mit Beginn des kalten Wetters und der Heizsaison an. Trotz der hohen Preise können Hausbesitzer beim Heizölkauf sparen, wenn sie einige Dinge beachten.
Preisvergleich: Wie bei anderen Energieträgern gibt es auch beim Heizöl bei verschiedenen Anbietern unterschiedliche Preise. Ein gründlicher Vergleich hilft, viel Geld zu sparen. Am leichtesten geht das inzwischen im Internet, wo verschiedene Seiten tagesaktuelle Vergleiche bieten.
Festpreis: Hausbesitzer sollten bei der Bestellung einen festen Preis vereinbaren und sich den vom Lieferanten schriftlich bestätigen lassen. Dann gilt dieser Preis auch, falls Heizöl bis zum Zeitpunkt der Lieferung noch einmal teurer wird.
Sammelbestellungen: Je mehr Heizöl ein Kunde kauft, desto besser wird der Preis. Einzelnen Hausbesitzern sind dabei natürlich Grenzen gesetzt, sparen können sie aber durch Sammelbestellungen mit Nachbarn. Nachteil: Wer für alle bestellt, haftet womöglich mit seinem Geld, wenn die anderen nicht zahlen. Eine Alternative bietet www.heizoelpool.de. Dort geben Interessenten ihre Postleitzahl und die gewünschte Ölmenge ein. Wenn genug Bestellungen aus einer Region vorliegen, wird ein Sammelauftrag ausgelöst. Die Ersparnis liegt der Website zufolge bei drei bis fünf Prozent, die Teilnahme ist kostenlos.
Zählwerk auf Null: Kunden sollten sich überzeugen, dass bei der Lieferung beim Einschalten der Pumpen auf dem Zählwerk nur Nullen stehen - damit ist sicher, dass die später abgerechnete Menge auch tatsächlich im eigenen Tank gelandet ist.
Schaumfrei tanken: Während der Zähler läuft, muss im Sichtglas immer Heizöl zu sehen sein. Kommt Schaum oder verschwindet das Heizöl völlig aus dem Schauglas, muss die Messung automatisch unterbrochen werden. Läuft der Zähler weiter, wird in dieser Zeit Luft statt Flüssigkeit gemessen.
Lieferscheine: Sie sollten im Beisein des Kunden ausgestellt werden. Damit nicht mehr abgerechnet wird als geliefert, ist es ratsam, nach dem Tanken die Zählerstände zu notieren. Stimmt etwas nicht, sollte der Verbraucher sofort reklamieren und den Lieferschein keinesfalls unterschreiben. Am besten notiert sich der Kunde das Nummernschild des Tankwagens.
AFP
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