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Die Kölner Haie um Patrick Hager bejubeln den Einzug ins DEL-Halbfinale.
Die Kölner Haie um Patrick Hager bejubeln den Einzug ins DEL-Halbfinale.(Foto: imago/Bernd König)

Eishockey-Krimi in Spiel sieben: Kölner Haie beißen Berlin aus den Playoffs

Was für eine schmerzhafte Niederlage: Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub Kölner Haie scheidet Uwe Krupp mit seinen Berliner Eisbären dramatisch aus den DEL-Playoffs aus. Dabei wird ein starkes Comeback im entscheidenden Duell nicht belohnt.

Die Kölner Haie haben ihr Eishockey-Idol Uwe Krupp in den Urlaub geschickt. Der achtmalige Meister bezwang im siebten und entscheidenden Play-off-Viertelfinale die Eisbären Berlin mit dem ehemaligen Bundestrainer an der Bande mit 3:2 (1:0, 2:2, 0:0) und zog als letzter Klub ins Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga ein. In der Runde der letzten Vier treffen die Kölner ab Mittwoch auf Hauptrundensieger Red Bull München. Das zweite Halbfinale bestreiten die Grizzlys Wolfsburg und die Nürnberg Ice Tigers.

"Wir haben seit Januar immer wieder Spiele gehabt, die wir gewinnen mussten. Wir wussten also, wie wir mit der Situation umgehen mussten", sagte Kölns Nationalspieler Patrick Hager bei "ServusTV": "Es war eine unglaublich intensive Serie. Fast das ganze Jahr haben wir unter unserem Potenzial gespielt. Jetzt spielt fast jeder am Limit. So muss es sein, da sind die Monate vorher scheißegal." Eisbären-Kapitän André Rankel gab zu: "Die Kölner waren effektiver als wir, sie haben aus weniger Chancen mehr Tore gemacht."

Starkes Comeback vor dem Schlussdrittel

Bis zur 37. Minute sah Köln vor 12.443 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof schon wie der sichere Sieger aus. Die Haie führten durch Tore von Patrick Hager (6.), Philip Gogulla (32.) und Alexander Weiß (34.) mit 3:0. Doch die Eisbären mit dem ersten deutschen Stanley-Cup-Sieger an der Bande meldeten sich mit Treffern von Michael DuPont (37.) und Mark Olver (39.) noch vor der zweiten Drittelpause zurück. Die Eisbären erhöhten im Schlussdrittel den Druck. Haie-Torwart Gustaf Wesslau rückte immer mehr in den Mittelpunkt.

Schon am Karsamstag hatte Nürnberg die erste Halbfinalteilnahme seit 2007 perfekt gemacht. "Unsere Reise soll noch lange weitergehen", sagte Torjäger Patrick Reimer nach dem 3:2 im sechsten Spiel gegen die Iserlohn Roosters. Nach einer vermeintlich beruhigenden 3:0-Führung hatten die Franken am Ende noch zittern müssen, als Nationalspieler Brooks Macek mit einem Doppelpack verkürzte. Leonhard Pföderls zweiter Treffer zum 3:0 reichte aber doch zum entscheidenden vierten Sieg.

Quelle: n-tv.de

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