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"Beschweren ist Kindergarten": Klopp tadelt mürrischen Perisic

Vor seinem 250. Ligaspiel als Trainer nervt BVB-Coach Jürgen Klopp eine Mini-Revolte. Ivan Perisic, kroatischer Nationalspieler in Diensten des BVB und nach eigenem Empfinden nicht entsprechend seines Potenzials eingesetzt, rebelliert öffentlich. Klopp empfiehlt unverblümt: Fresse halten.

Uneinig: Ivan Perisic möchte gerne mehr spielen. Jürgen Klopp müsste ihn dazu öfter aufstellen.
Uneinig: Ivan Perisic möchte gerne mehr spielen. Jürgen Klopp müsste ihn dazu öfter aufstellen.(Foto: dapd)

Trainer Jürgen Klopp vom deutschen Fußballmeister Borussia Dortmund hat Ivan Perisic vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am Samstag (ab 15.30 Uhr im n-tv.de Liveticker) geraten, sich auf das Kerngeschäft zu besinnen. "Ein Fußballprofi ist unzufrieden, wenn er nicht spielt. Hält er dann die Fresse, ist das am Ende meistens besser. Trainieren, hart arbeiten und in die Mannschaft spielen", sagte Klopp, der vor seinem 250. Spiel als Bundesligatrainer steht.

Der kroatische Nationalspieler Perisic, der seit seinem Wechsel im Juli 2011 noch auf seinen Durchbruch wartet, hatte in seiner Heimat laut kroatischen Medien mangelnde Unterstützung durch Klopp beklagt. Nach Angaben seines Beraters Tonci Martic wolle der Offensivakteur die Borussia gar sofort verlassen. "Öffentliches Beschweren ist Kindergarten", sagte Klopp.

Gegen Fürth muss der 45-Jährige wegen Belastungserscheinungen im Knie vermutlich auf Kapitän Sebastian Kehl verzichten. Dagegen stehen die Einsatzchancen der zuletzt angeschlagenen Jakub Blaszczykowski, Marcel Schmelzer und Neven Subotic gut. Zwar sind alle Nationalspieler gesund zur Borussia zurückgekehrt, dennoch hält Klopp die Partie gegen den Aufsteiger aus Fürth für keinen Selbstgänger.

"Wir sollten uns am Pokalspiel orientieren, das war kein Spaziergang", sagte Klopp. Im Halbfinale des vergangenen DFB-Pokals hatte sich der BVB erst durch ein Tor von Nationalspieler Ilkay Gündogan in der 120. Minute mit 1:0 nach Verlängerung bei den Franken durchgesetzt.

Quelle: n-tv.de

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