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Weltmeister Toni Kroos bereitete ein Tor.
Weltmeister Toni Kroos bereitete ein Tor.(Foto: imago/Alterphotos)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Real Madrid kann Barças Patzer nicht nutzen

Union Berlin entlässt einen Stürmer, Eintracht Frankfurt holt einen Schalker und Fußballikone Cristiano Ronaldo schmiedet Zukunftspläne - mit Krone und Zepter. Steve Gohouris Teamkollegen trauern um den Ex-Borussen und Real Madrid stolpert.

Rekordmeister Real Madrid und Titelverteidiger FC Barcelona haben am 18. Spieltag der spanischen Fußball-Liga Federn gelassen. Die Königlichen um Weltmeister Toni Kroos kamen beim FC Valencia nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus, Barça hatte sich schon am Samstag im Stadtderby bei Espanyol mit einem 0:0 begnügen müssen. Nutznießer war Atlético Madrid, das sich mit 41 Punkten vor Barcelona (39) und Real (37) an die Spitze setzte. Die Treffer von Karim Benzema (17.) und Gareth Bale (82./Vorlage Kroos) reichten nicht zum Sieg. Daniel Parejo (45.+1/Foulelfmeter) und Paco Alcacer (83.) glichen für den Gastgeber zweimal aus, der ohne den angeschlagenen Weltmeister Shkodran Mustafi auskommen musste. Bei Real sah Mateo Kovacic in der 68. Minute wegen groben Foulspiels die Rote Karte.

Nutznießer der Punktverluste von Real und Barcelona war Atlético Madrid. Der Ghanaer Thomas Teye Partey (81.) schoss Reals Stadtrivalen zum Sieg gegen Levante und an die Tabellenspitze. Wegen der Teilnahme an der Klub-Weltmeisterschaft in Japan kurz vor Weihnachten hat Barcelona aber ein Spiel weniger bestritten als die Konkurrenz. (cwo)

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Kollegen trauern um Steve Gohouri

Die genauen Umstände um Steve Gohouris Tod sind noch unklar.
Die genauen Umstände um Steve Gohouris Tod sind noch unklar.(Foto: dpa)

Der Tod des Fußballprofis Steve Gohouri hat bei seinen Kollegen und früheren Klubs große Bestürzung ausgelöst. "Ich habe keine Worte für ein solches Drama", twitterte Ibrahima Traoré von Borussia Mönchengladbach. Sportdirektor Max Eberl, der Gohouri von 2007 bis 2009 im Team hatte, erklärte: "Das ist eine schreckliche Nachricht. Ich habe Steve als lebensfrohen Menschen kennengelernt und werde ihn so in Erinnerung behalten. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind nun bei seiner Familie." Der frühere Stuttgarter Profi Hakan Yakin, der mit Gohouri vor zehn Jahren bei Young Boys Bern spielte, zeigte sich entsetzt. "Diese Nachricht trifft mich sehr. Meine Gedanken sind bei seinen Angehörigen", sagte der Schweizer dem "Blick".

Der 34-Jährige, der zuletzt in der Regionalliga Südwest beim TSV Steinbach aktiv war, war bereits am 12. Dezember in seinem Wohnort Düsseldorf als vermisst gemeldet worden. Am Silvestertag wurde die Leiche des früheren Nationalspielers der Elfenbeinküste im Rhein bei Krefeld gefunden und eindeutig identifiziert. (lsc)

Mehr zum Tod von Steve Gohouri lesen Sie hier.

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Fürth-Manager kündigt überraschend

Michael Mutzel ging aus familiären Gründen.
Michael Mutzel ging aus familiären Gründen.(Foto: imago/Zink)

Die SpVgg Greuther Fürth hat überraschend ihren Manager ausgetauscht. Wie die Franken mitteilten, wurde der Vertrag von Michael Mutzel auf dessen Wunsch hin zum 31. Dezember aufgelöst. Das Amt des Direktors Profifußball übernehme der frühere Profi Ramazan Yildirim, der zuletzt im Scouting-Bereich der "Kleeblätter" aktiv war und einen Vertrag bis Juni 2018 erhielt. Mutzel wollte nach gut einem Jahr in dem Job aus familiären Gründen nicht mehr in Fürth weiterarbeiten, hieß es.

"Der Wunsch von Michael Mutzel kam für uns überraschend", sagte Präsident Helmut Hack. "Dennoch haben wir Verständnis und respektieren seine Entscheidung." Den 40 Jahre alten Yildirim, der unter anderem in Essen, Offenbach und Braunschweig spielte, lobte Hack nach zwei Jahren im Verein als "engagierten und sehr kompetenten Mitarbeiter".

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Ronaldos Plan: Kein Trainer, sondern König

Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo hat eine mögliche Trainerkarriere nach seiner aktiven Laufbahn vorerst ausgeschlossen. Er schmiedet stattdessen andere Pläne. "Wenn sie mich jetzt fragen, ob ich Trainer werden will, würde ich nein sagen. Genauso wie Sportdirektor oder Vereinspräsident", sagte der Portugiese der spanischen Tageszeitung "El Mundo".

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Vielmehr wolle der 30-Jährige sein Leben nach dem Karriereende noch mehr genießen und "wie ein König" leben. Der Portugiese will sich nach seiner aktiven Fußballkarriere noch stärker seiner Marke "CR7" widmen. Zuletzt hatte Ronaldo angekündigt, eine Hotelkette aufzuziehen. Er gründete zudem vor einigen Jahren ein eigenes Modelabel und vertreibt auch sein eigenes Parfüm. Auf seiner Heimatinsel Madeira wurde Anfang 2014 bereits ein Denkmal zu seinen Ehren errichtet, das allerdings für Spott sorgte - wegen einer allzu königlichen Beule in der Leistengegend. (lsc)

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Eintracht verstärkt sich mit Schalker

Kaan Ayhan wurde bereits offiziell vorgestellt.
Kaan Ayhan wurde bereits offiziell vorgestellt.(Foto: imago/Hartenfelser)

Eintracht Frankfurt hat Abwehrspieler Kaan Ayhan von Konkurrent FC Schalke 04 ausgeliehen, ließen die Hessen vor dem Trainingsauftakt verlauten. Der gebürtige Gelsenkirchener verlässt damit erstmals seinen Heimatclub. Die Eintracht holte ihn zunächst bis Saisonende, hat aber eine Kaufoption für den 21-Jährigen. Ayhan bestritt bislang 30 Erstliga-Spiele. "Kaan, der seine Stärken als Innenverteidiger hat, ist defensiv variabel einsetzbar. Er ist jung und entwicklungsfähig, dabei hat er in der Bundesliga und international schon seine Klasse unter Beweis gestellt", sagte Sportdirektor Bruno Hübner. (lsc)

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Union entlässt Stürmer Nebihi

Der 1. FC Union Berlin hat sich zum Jahresbeginn von Stürmer Bajram Nebihi getrennt. Der Spieler aus dem Kosovo, der in der laufenden Saison zu keinem Einsatz bei den Berlinern kam und vom Verein die Freigabe erhalten hatte, unterschrieb beim Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. Nebihis ursprünglich bis Sommer 2016 gültiger Vertrag in Berlin wurde aufgelöst. Gleich zum Amtsantritt von Sascha Lewandowski war der Angreifer vom neuen Union-Coach aussortiert worden. Seit seiner Verpflichtung vom FC Augsburg im Sommer 2014 bestritt Nebihi nur elf Pflichtspiele für Union, durchsetzen konnte er sich nie. Nebihi war bereits beim Stuttgarter Trainingsauftakt dabei. (lsc)

Quelle: n-tv.de

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