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Thomas Tuchel und der FC Schalke, ein Dauerthema.
Thomas Tuchel und der FC Schalke, ein Dauerthema.(Foto: dapd)

"Fast daheim vom Sofa gefallen": Tuchel empört sich über Schalke

Auf Schalke fühlt man sich vielleicht geschmeichelt, dass mit Thomas Tuchel einer der talentiertesten Liga-Trainer als Kandidat für S04 gehandelt wird. Tuchel nervt das nur - weil er in Mainz bleiben will und nie mit Schalke gesprochen hat. Das soll S04 nun endlich bestätigen.

Nachdem erneut Spekulationen über einen Wechsel von Trainer Thomas Tuchel vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 zum Ligarivalen Schalke 04 aufgekommen sind, fordert der Coach klärende Worte: von Schalkes Manager Horst Heldt. "Vielleicht wäre es das Beste, wenn Horst Heldt auch einmal bestätigt, dass es keine Gespräche gegeben hat", sagte Tuchel der "Allgemeinen Zeitung".

Der bis 2015 in Mainz unter Vertrag stehende Tuchel erklärte, dass er "fast daheim vom Sofa gefallen ist", als er von einem TV-Sender erneut mit Schalke in Verbindung gebracht wurde. Der Coach hatte bereits im Dezember 2012 betont, an den Gerüchten sei nichts dran. Vor dem Pokal-Achtelfinale zwischen Mainz und Schalke, das der  FSV in Gelsenkirchen mit 2:1 gewann, sagte Tuchel: "Ich habe bis heute mit keinem Verantwortlichen von Schalke 04 gesprochen. Und zwar weder als Jugend- noch als Profitrainer", erklärte der 39-Jährige.

Auch über Berichte, wonach er bereits nach dem Rücktritt von Ralf Rangnick Gespräche mit Schalke geführt habe, regte sich Tuchel auf. "Das ist falsch und gelogen", sagte der Vater von zwei Töchtern und war damals sichtlich erbost über Spekulationen der Medien: "Bremen, Hoffenheim, Wolfsburg, Schalke - ich kann doch nicht jede Woche Treueschwüre abgeben."

Aussagen von damals stehen noch

Nun bekräftigte Tuchel noch einmal, dass er keine Abschiedsgedanken hege. "Meine Aussagen von damals stehen alle noch", sagte er und machte klar, dass er auch in der nächsten Spielzeit in Mainz arbeiten werde. Der Coach und Manager Christian Heidel nutzen die momentane Länderspielpause zur personellen Planung der kommenden Saison.

"Wir haben ehrgeizige Vorstellungen, wie wir die Mannschaft personell verstärken können. Christian Heidel kennt die Anzahl und die Namen, aber ich stelle keine öffentlichen Bedingungen oder gar ein Ultimatum", sagte Tuchel.

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Quelle: n-tv.de

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