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Freitag, 03. September 2010

Google nicht allein: Auch Navteq scannt Straßen

Auch Navteq will Kennzeichen und Gesichter verpixeln.

Auch Navteq will Kennzeichen und Gesichter verpixeln.
(Foto: Google Street View)

Nicht nur Google interessiert sich für Straßenansichten: Auch die Nokia-Tochter Navteq beginnt damit, Straßen abzufotografieren. In den USA, Großbritannien und Frankreich seien schon Autos unterwegs gewesen, so das Unternehmen.

Der Anbieter von Navigationssoftware habe bereits im Frühjahr einen ersten Wagen mit Kameras in den USA auf die Straße geschickt, verkündete Navteq-Manager Frank Pauli auf der IFA. In Europa seien erste Fahrzeuge testweise in Großbritannien und Frankreich unterwegs. Bis Ende des Jahres sollen sie ihren regulären Dienst aufnehmen. In Deutschland will das Unternehmen aber erst noch die Debatte um Google Street View abwarten, bevor es seine Kameras auf die Straße schickt.

Die Pläne von Google, für den Street View-Dienst ganze Straßenzüge abzufotografieren und online zu stellen, hat für eine heftige Debatte in Deutschland gesorgt. Hausbesitzer und Mieter können inzwischen online Widerspruch dagegen einlegen. "Wir respektieren selbstverständlich die Regeln in den jeweiligen Ländern", so Pauli. Seinem Unternehmen sei sehr daran gelegen, die Privatsphäre zu schützen, so sollen Gesichter und Nummernschilder - wie bei Street View auch - unkenntlich gemacht werden. Navteq konzentriere sich mit den Aufnahmen auf Innenstädte und Geschäftsgegenden, wo die Navigation komplexer sei.

dpa

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