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Mittwoch, 31. März 2010

Millionen E-Mail-Adressen sichtbar: Daten-Gau bei Facebook

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(Foto: dpa)

Wie der Blog Gawker und andere US-Quellen berichten, hatte der Privatsphäre-Schutzschild des sozialen Netzwerks Facebook für rund 30 Minuten ein riesiges Loch. Die Folge: In den Profilen wurden die privaten E-Mail-Adressen eingeblendet.

Angesichts der vielen entsetzten Kommentare auf Twitter und an anderen Stellen im Internet, muss die Zahl der veröffentlichten Adressen erheblich sein. Facebook hat rund 400 Millionen Mitglieder. Ein Betroffener schrieb, dass er die Profile von Freunden überprüft habe, von denen er sicher sei, dass sie ihre E-Mail-Adresse verbergen: "Einige waren zu sehen, andere nicht."

Droht eine neue Spam-Welle?

Die Folgen sind noch nicht absehbar, Facebook hat den Vorfall bisher noch nicht zufriedenstellend erklärt. Gegenüber Heise Online erklärte ein Sprecher lediglich: "Letzte Nacht machte ein Bug während Facebooks üblicher Code-Aktualisierung verborgene Mail-Adressen kurz sichtbar. Der Bug wurde innerhalb von Minuten bemerkt und korrigiert."

Mitglieder, die demnächst Unmengen von Spam-Mails bekommen, wissen jedenfalls, wem sie es zu verdanken haben. Noch schlimmer trifft es Nutzer, die wie eine bei Gawker zitierte Frau von einem Stalker verfolgt werden. "Ich hasse Facebook", schreibt sie: "Wann werden sie es jemals lernen."

kwe

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