Donnerstag, 19. November 2009
Weniger Abstürze: Firefox mit Türsteher
Klaus Wedekind
Die kommende Firefox-Version 3.6 verhindert, dass sich Erweiterungen von Drittanbietern ungewollt in den Browser integrieren. Laut Mozilla soll es dadurch zu wesentlich weniger Abstürzen kommen.
Im Mozilla Developer Center erklärt Entwickler Jonathan Nightingale das Prinzip: Neben dem gewollten Weg über Plug-ins und Add-ons gebe es bisher auch die Möglichkeit, Firefox-Erweiterungen zu installieren, indem ihr Code direkt in den Ordner "Komponenten" eingefügt wird.
Böse Upgrade-Probleme
Damit sei jetzt Schluss, schreibt Nightingale. Denn zum einen würden Nutzer die Erweiterungen im Add-on-Manager ("Extras" - "Add-ons") nicht sehen, zum anderen könnten sie sie nicht deaktivieren, wenn sie Probleme machten. Besonders schlimm sei, dass so installierte Komponenten keine Versions-Informationen hätten. Würden Nutzer Firefox upgraden und die Erweiterung sei inkompatibel mit der neuen Browser-Version, gebe es keinen Weg, Firefox dazu zu bringen, sie zu deaktivieren, erklärt der Entwickler.
Ab Version 3.6 ist der Komponenten-Ordner daher für Drittanbieter gesperrt, nur noch Firefox-Code hat Zutritt. Für die Anwender sind damit keinerlei Nachteile verbunden. Reguläre Add-ons arbeiten problemlos weiter.
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