Technik

Speicherung von Aufenthaltsdaten: Tausende iPhone-Besitzer klagen

Tausende erboste iPhone-Besitzer in Südkorea ziehen Konsequenzen. Wegen der Speicherung von Daten zu ihrem Aufenthaltsort verklagen sie den Konzern und fordern eine Entschädigung in Höhe von umgerechnet je 675 Euro. Apple Korea hält sich bedeckt.

Ein bisschen Privatsphäre will gelegentlich auch ein iPhone-Besitzer.
Ein bisschen Privatsphäre will gelegentlich auch ein iPhone-Besitzer.(Foto: AP)

Mehr als 20.000 Besitzer eines iPhones von Apple in Südkorea beteiligen sich an einer Sammelklage gegen den Technologiekonzern wegen der Speicherung von Daten zu ihrem Aufenthaltsort. Insgesamt gebe es 26.691 Kläger, jeder von ihnen verlange die Entschädigung von einer Million Won (675 Euro), sagte ein Sprecher der Kanzlei von Kim Hyung Suk.

Der Anwalt hatte im April wegen Verletzung seiner Privatsphäre gegen Apple geklagt, weil sein iPhone ohne seine Zustimmung seinen Aufenthaltsort speichere. Er bekam vor Gericht Recht und von Apple eine Entschädigung von einer Million Won. Apple Korea wollte sich nicht zu der Sammelklage äußern.

Im April hatten Hacker aufgedeckt, dass die neuen iPhones laufend Daten über den Aufenthaltsort des Benutzers sammeln und sie in einer Datei abspeichern. Apple machte einen Softwarefehler dafür verantwortlich und erklärte ihn im Mai für behoben. In Südkorea gibt es rund drei Millionen iPhone-Besitzer. Das Land ist zudem Heimatland von Samsung - der Konzern liegt mit Apple in einem Apple manipuliert Beweisfoto um Patente.

Quelle: n-tv.de

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