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Freitag, 07. März 2008

Durch Luftverschmutzung: 4000 Tote in Mexiko-City

Die Megacity Mexiko-Stadt leidet auch unter Mega-Umweltproblemen: 4000 ihrer Bürger sterben jedes Jahr allein wegen der hohen Luftverschmutzung, schätzt der Internationale Rat für sauberen Verkehr (ICCT). Schuld daran sind nach Angaben des Expertengremiums die mehr als 4 Millionen Autos, 100.000 Taxis, 28.000 Busse und zehntausenden Lastwagen, die jeden Tag die Straßen der mexikanischen Hauptstadt verstopfen. Mit mehr als 22 Millionen Einwohnern gehört der Großraum von Mexiko-Stadt zu den am dichtesten besiedelten Gebieten der Welt.

Kate Blumberg, Leiterin der Forschungsabteilung von ICCT, forderte deshalb schadstoffärmere Treibstoffe. "Es ist wichtig, dass im öffentlichen Nahverkehr Kraftstoff mit wenig Schwefel verwendet wird", betonte sie. Das könne die Verschmutzung um bis zu 95 Prozent senken. "Das Beste wären saubere Brennstoffe für das ganze Land", fügte die Expertin hinzu. Zudem seien Dieselrußpartikel ein großes Problem vor allem in den Städten. "Die feinen Partikel gelangen bis in Lunge und Herz", warnte Blumberg. Das könne zu Asthma und Bronchitis bis hin zum Tod führen.

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