Montag, 02. Juni 2008
Auslöser von Allergien und Asthma: Bayern bekämpft Ambrosia
Zwei Monate vor Beginn der Blütezeit der Ambrosia-Pflanze beginnt Bayern wieder mit landesweiten Bekämpfungsmaßnahmen gegen das hochallergische Kraut. Ziel des im Jahr 2007 ins Leben gerufenen Projektes sei es, die Ausbreitung der Pflanze, die auch unter den Namen Beifußblättriges Traubenkraut, Beifußblättrige Ambrosie oder unter dem englischen Begriff Ragweed bekannt ist, so weit wie möglich zu unterbinden, sagte Gesundheitsminister Otmar Bernhard (CSU) in München.
Enorme gesundheitliche Belastung
Dem Minister zufolge leiden in den USA bereits 10 bis 20 Prozent aller Bürger an einer "ragweed"-Allergie. "Wenn wir das Kraut nicht in den Griff kriegen, drohen auch bei uns enorme gesundheitliche und finanzielle Belastungen", betonte Bernhard.
Ambrosia wurde laut Gesundheitsministerium vor mehr als 150 Jahren aus Nordamerika nach Europa eingeschleppt. Besonders große Vorkommen verzeichnen derzeit Südfrankreich, Ungarn und die Schweiz. In Bayern, einem der am stärksten betroffen deutschen Bundesländer, sind mittlerweile etwa 70 große Bestände bekannt.
Eine Berührung mit der bis zu zwei Meter hoch wachsenden Pflanze löst bei den meisten Menschen laut Ministerium starken Juckreiz und Hautrötung aus. Das Einatmen der Pollen kann Asthma verursachen. Ambrosia kann auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten vor allem auf Melonen und Bananen hervorrufen.
Wissen
-
Chemiegeruch meiden
Karnevalsmasken oft belastet
-
Küssen verboten? Im Gegenteil!
Die 10 größten Erkältungsirrtümer
-
Gefährliche Infektion
Schlaffes Baby sofort zum Arzt
-
Kleinste europäische Trägerrakete
Vega bereit für Jungfernflug
-
Maya-Forscher sind sich (fast) sicher
Die Welt geht 2012 nicht unter
-
Dichtung und Wahrheit
Neues von der CO2-Lüge
-
Vahrenholt irrt
"Es wird weiterhin wärmer"
-
Reparatur statt Austausch
Titanring dichtet Herzklappen ab
-
Im Rücken und im Magen
Wenn die Seele schmerzt
-
Krebstherapie in der Schwangerschaft
Chemo gefährdet Babys nicht
-
Fundsache, Nr. 1081
Römische Außenposten aufgespürt
-
Töne im hohen Ultraschallbereich
Wie sich Primaten unterhalten
