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Rettung dringend nötigBrillenpinguine in Gefahr

20.05.2009, 16:28 Uhr

Die Ursachen sind Überfischung und Klimawandel: Es gibt immer weniger südafrikanische Brillenpinguine. Die Zahl der Tiere sank von 121.000 Paaren im Jahr 1956 auf 26.000 Paare im Jahr 2008.

Der Bestand südafrikanischer Brillenpinguine geht laut internationalen Experten wegen Überfischung ihrer Nahrungsgründe und der Klimaerwärmung in Besorgnis erregender Weise zurück. Zwischen 1956 und 2008 sank die Zahl der Tiere von 121.000 Paaren auf nur noch etwa 26.000 Paare, hieß es zum Abschluss einer Pinguin-Konferenz in Kapstadt.

In der Western-Cape-Provinz sind den Angaben zufolge dringende Rettungsmaßnahmen erforderlich. Dort sank die jährliche Überlebensrate der Brutpaare in Schlüsselkolonien gegenüber dem Jahr 2000 um die Hälfte. Weitere Faktoren, die zum dramatischen Niedergang der Pinguin-Population führten, könnten den Angaben zufolge Schadstoffe, Ölkatastrophen und zunehmend vorkommende Angriffe von Seehunden auf die Tiere sein.

Quelle: AFP