Mittwoch, 26. Juli 2006
"Blasenkrebs": Feuerwehrleute in Gefahr
Feuerwehrmänner und -frauen haben ein erhöhtes Blasenkrebsrisiko. Doch dessen sind sie sich meist nicht bewusst. Das aufgrund ihres Berufes bedingte Einatmen chemischer Substanzen im Rauch kann zu Blasenkrebs führen. Daher sollten auch nach einem gelöschten Brand die Atemmasken weiter getragen werden, statt sie abzusetzen. Nicht nur im Rauch sind diese krebserregenden Substanzen enthalten. Sie werden auch bei den Aufräumarbeiten nach einem Brand aufgewirbelt und eingeatmet.
Bei einer Untersuchung von über 35.000 Feuerwehrleuten an der Universität Miami stellten Wissenschaftler das erhöhte Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, fest. Vor allem langjährige Mitarbeiter der Feuerwehr sind betroffen. Bei denjenigen, die in den 70er Jahren ihren Dienst begonnen haben, konnte ein um 50 Prozent erhöhtes Blasenkrebsrisiko festgestellt werden.
Neben Feuerwehrleuten sind auch Menschen betroffen, die beruflich mit bestimmten chemischen Substanzen wie aromatischen Nitro- und Aminoverbindungen arbeiten, beispielsweise Angestellte der Farben und Teer verarbeitenden Industrie sowie Friseure und Tankwarte.
Wissen
-
"Ist das wirklich notwendig?"
Deutsche zu oft durchleuchtet
-
Gesundheit der Meere gefährdet
Korallenbleiche in Südostasien
-
Im politischen Wahlkampf
Hände sagen mehr als Worte
-
Fundsache, Nr. 873
"HMS Investigator" im arktischen Eis
-
UNESCO belohnt Ecuadors Mühen
Galapagos nicht mehr "gefährdet"
-
Die Ozeane sind zu warm
Immer weniger Plankton
-
Besiedelung ohne Rückfahrkarte
Einweg-Ticket zum Mars
-
Neue Methode im Test
Hoffnung für Diabetes-Kranke?
-
Impulsiv oder wenig wortgewandt?
Sinn und Unsinn von Gesten
-
Staudämme kreuzen Wanderrouten
Mekong-Giganten bedroht
-
Wie Rauchen und Fettsucht
Einsamkeit ist schädlich
-
DNA der Gletschermumie entschlüsselt
Forscher suchen Ötzis Nachfahren
