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Paarung der BuckenwaleGröße zählt beim Sex

02.03.2009, 08:00 Uhr

Also Doch: Je größer ein Buckenwalweibchen ist, desto mehr Männchen umschwimmen es. Denn sie bringen größere Jungen zur Welt, die bessere Überlebenschancen haben.

Bei der Partnerwahl der Buckelwale vor Hawaii zählt die Größe: Männchen bevorzugen die längsten Weibchen. Das berichtet eine Gruppe um Adam Pack von der University of Hawaii in Hilo. Ihr Bericht beruht auf vielen Beobachtungen der Tiere vor Hawaii in den Jahren von 1997 bis 2002.

Bislang ist nicht recht bekannt, wie sich die Tiere paaren. Klar ist jedoch, dass während der Paarungszeit viele – bis zu 20 – Männchen um ein Weibchen herumschwimmen und versuchen, der Auserwählten so nahe wie möglich zu kommen. Dabei stoßen die Tiere Luftblasen aus und rempeln sich gegenseitig heftig an. Einige Weibchen haben mehr Begleiter als andere – ein Rätsel, das Pack und seine Kollegen mit der Größenbestimmung der Tiere in den gefilmten 42 "Kampfgruppen" klärte. Der dabei zutage geförderte Zusammenhang: Je größer das Weibchen, umso mehr Männchen umschwimmen es. Ein zusätzlicher halber Meter Länge zog vier zusätzliche Männchen an, führt Pack aus.

Zudem vermaßen die Wissenschaftler die Größenverhältnisse von 92 Müttern und ihren Kälbern. Nicht ganz unerwartet brachten besonders große Weibchen besonders große Kälber zur Welt. Diese haben mehr Reserven und damit eine größere Überlebenswahrscheinlichkeit. Dies erhöht aller Wahrscheinlichkeit nach die Attraktivität großer Weibchen.