Mittwoch, 25. Oktober 2006
Sport und Bewegung: Gut für Körper und Seele
Sport und Bewegung können laut Experten seelischen Störungen und Erkrankungen vorbeugen. Sie wirkten sich darüber hinaus äußerst positiv auf eine bereits angeschlagene Psyche aus.
Das erläutert die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin mit. "Um die mentale Gesundheit zu erhalten und zu fördern, hat sich Ausdauertraining wie Laufen, Walken und Schwimmen als besonders vorteilhaft erwiesen", rät DGPPN-Präsident Prof. Fritz Hohagen. Es reduziere Depressivität und Ängstlichkeit, hebe die Stimmung und stärke das Selbstbewusstsein.
Aber auch Patienten mit Depressionen, Angststörungen, Sucht-Problemen oder einer Alzheimer-Demenz profitierten bei der Krankheitsbewältigung sehr von körperlicher Aktivität, heißt es in einem neuen Handbuch der DGPPN. Dabei sei die gesundheitsfördernde Wirkung nicht nur durch Sport im klassischen Sinne zu erzielen, sondern auch bei der Haus-und Gartenarbeit, im Beruf, auf dem Arbeitsweg oder beim Einkaufen.
Literatur: Fritz Hohagen/Thomas Nesseler, Wenn Geist und Seele streiken. Handbuch psychische Gesundheit, Südwest Verlag, 29,95 Euro.
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