Montag, 22. Februar 2010
Durch Schlafmangel und Nachahmung: Jugendliche greifen zu Drogen
US-Forscher haben einen Zusammenhang von Schlafmangel und dem Konsum illegaler Drogen unter Jugendlichen festgestellt. Teenager, die weniger als sieben Stunden pro Nacht schliefen, neigten eher zum Konsum illegaler Drogen wie Marihuana, hieß es in einer veröffentlichten Studie von Forschern der Universität in San Diego und der Elite-Universität Harvard.
Die Wissenschaftler, die für ihre Studie die Schlafgewohnheiten und den Drogenkonsum von 8000 Jugendlichen untersuchten, stellten zudem fest, dass sich diese Angewohnheiten unter den stark vernetzten Teenagern rasch verbreiteten.
Junge Erwachsene seien durch soziale Netzwerke eng mit Freunden und Verwandten verbunden und die Gefahr der gegenseitigen Beeinflussung sei daher enorm, hieß es in der Studie, die auf der Jahreskonferenz der American Association for the Advancement of Science (AAAS) in San Diego vorgestellt wurde. Die Gefahr, dass ein Jugendlicher, dessen Freund Marihuana konsumiert, ebenfalls zum Joint greift, sei mehr als doppelt so hoch wie bei Jugendlichen, die dies nicht vorgelebt bekämen. Schlafmangel sei zudem ein möglicher Grund für den gestiegenen Alkoholkonsum unter Jugendlichen, erklärten die Forscher.
AFP
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