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Montag, 23. März 2009

Weltweites Verständnis: Musik ist universell

Melodisch ausgedrückte Gefühle werden überall auf der Welt verstanden und überwinden problemlos Grenzen zwischen den Kulturen. Das fand ein Team um Thomas Fritz vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig heraus.

Selbst Menschen vom Stamm der Mafa in Kamerun, die noch nie zuvor westliche Musik gehört hatten, erkannten dort problemlos die Basis-Emotionen Freude, Trauer und Angst. Die Mafa selbst produzierten Musik, die wiederum den Probanden einer westlichen Gruppe vollkommen fremd war.

Ob das Verstehen der Musik den Menschen angeboren ist, oder ob sie dies erlernen müssen, dazu gab es bisher keine eindeutigen Untersuchungen. Fritz ist mit seinen Experimenten der Klärung ein Stück näher gekommen. Die Studie ist im Journal "Current Biology" erschienen.

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