Donnerstag, 21. August 2008
Wirkungsvolles Follikeltraining: "Natürliches Doping"
Frauen haben eine Art "natürliches Doping" in die Wiege gelegt bekommen. Wie das Magazin GEO in seiner September-Ausgabe berichtet, müssten Sportlerinnen ihr Training lediglich ihrem Menstruationszyklus anpassen und könnten so eine Leistungssteigerung von 10 bis 15 Prozent erzielen.
Dieses Ergebnis beruht auf Untersuchungen der Sportmedizinerin Petra Platen von der Ruhr-Universität Bochum. Sie ließ zwei Probandinnen drei Monate lang das Muskeltraining getrennt nach Körperseiten absolvieren. Die rechte Körperhälfte wurde während der ersten Zyklushälfte, der sogenannten Follikelphase, beansprucht - in welcher der Östrogenanteil im Blut zunimmt. Die linke Körperseite dann in der zweiten, der Lutealphase.
Anschließend bestimmte die Forscherin den Durchmesser ausgewählter Muskeln und analysierte Art und Dicke der Muskelfasern. Das Ergebnis: Bei beiden Sportlerinnen nahm die Maximalkraft der Muskeln beim "Follikeltraining" deutlich stärker zu als beim "Lutealtraining".
Hintergründe zur Nachricht
Bilderserien zur Nachricht
Wissen
-
Fundsache, Nr. 1114
Geologen finden 30.000 Fossilien
-
Therapie besser verkraften
Krebspatienten sollen Sport treiben
-
Schwerwiegendes Problem
Die Last mit XXL-Patienten
-
Zu viel Pizza und Pasta
Italiens Kinder sind die dicksten
-
Neue Analyse gibt Auskunft
Alter der Milchstraße bestimmt
-
Neue Analyse gibt Auskunft
Alter der Milchstraße bestimmt
-
Winzige Amphibie
Leuchtend gelber Frosch entdeckt
-
Model im 21. Jahrhundert?
Sixtina wäre chancenlos
-
Fundsache, Nr. 1113
Zauber an der Höhlenwand
-
Die historische Perspektive
Nebenprodukt in Vielvölkerreichen
-
Die Migrantinnen-Perspektive
Hosgörü meint Wohlwollen
-
Die jüdische Perspektive
Unterschiede können uns stärken