Montag, 23. April 2007
Gezielte Immuntherapie hilft: Nebenwirkungen möglich
Gegen chronisch-entzündliche Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis kann in bestimmten Fällen eine so genannte Immuntherapie helfen. Dabei werde das Immunsystem durch Medikamente gezielt an einzelnen Stellen gehemmt, heißt es in einer neu aufgelegten Broschüre der Deutschen Haut-und Allergiehilfe in Bonn. Da insbesondere eine längere Behandlung jedoch zu Nebenwirkungen führen kann, sei eine strenge Kontrolle der Therapie durch den Arzt nötig.
Vor allem bei Patienten, die unter schweren Formen von Hauterkrankungen leiden, stießen die üblichen Salbenbehandlungen, aber auch Bade-und Lichttherapien oft an ihre Grenzen, heißt es unter Berufung auf Prof. Wolfram Sterry von der Charit in Berlin. Auch mit einer Immuntherapie sei allerdings eine Heilung nicht möglich. Erreicht werden könne immer nur eine Linderung der Symptome.
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