Dienstag, 31. März 2009
Ernährung bei Nierensteinen: Purinarme Kost bevorzugen
Patienten mit Nierensteinen sollten auf eine Purin-arme Ernährung achten. Dadurch lasse sich die Konzentration von Harnsäure im Blut senken, deren Kristalle sich in den Nieren ablagern und Nierensteine bilden. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden hin.
Wenige Purine enthalten unter anderem Milchprodukte, Eier, Obst und Gemüse. Außerdem sollten Betroffene pro Tag mindestens drei Liter Mineralwasser, Saftschorle oder Tee trinken, um die Harnsäure im Blut zu verdünnen.
Nierensteine könnten erste Anzeichen auf Gicht und eine chronische Nierenerkrankung sein, warnt der BDI. In 40 Prozent der Gichtfälle bildeten sich vor dem ersten Anfall Nierensteine. Patienten sollten von einem Spezialisten untersuchen lassen, um welche Art von Nierensteinen es sich handelt. Bestehen sie aus Harnsäure-Salzen, drohe eine chronische Nierenschädigung.
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