Montag, 31. März 2008
Krebsgefahr steigt: Rauchen schädigt Gebärmutter
Rauchen erhöht das Risiko für Frauen, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Diese Erkenntnis teilt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München mit. So könne eine Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) bei Raucherinnen leichter zu einer Krebserkrankung führen als bei Nichtraucherinnen. Das Krebs-Risiko sei dabei umso größer, je früher Frauen mit dem Rauchen anfangen und je mehr Zigaretten sie sich am Tag anstecken.
Der Grund hierfür sei, dass sich beim Rauchen Schadstoffe in der Schleimhaut des Gebärmutterhalses ablagern. Dadurch sei der Körper schlechter in der Lage, eine Infektion mit HPV-Viren im Gebärmutterhals zu bekämpfen. Um sich vor einer solchen Infektion zu schützen, empfiehlt der BVF Frauen, sich frühzeitig gegen die Erreger impfen zu lassen.
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