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Bei RaucherlungeReha-Training mit Helium

17.04.2009, 13:12 Uhr

Helium-Sauerstoffgemische erleichtern Patienten mit Raucherbronchitis das Reha-Training. Der Grund dafür sei, dass Luft, in der Stickstoff durch Helium ersetzt wird, leichter ausgeatmet werden kann.

Helium-Sauerstoffgemische erleichtern Patienten mit Raucherbronchitis das Reha-Training. Der Grund dafür sei, dass Luft, in der Stickstoff durch Helium ersetzt wird, leichter ausgeatmet werden kann.

Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) und Beatmungsmedizin in Werne hin. Dadurch leiden die Patienten bei körperlicher Anstrengung weniger unter Atemnot und können länger und intensiver trainieren.

Bisher erhielten Patienten mit fortgeschrittener Raucherbronchitis beim Reha-Training mit Sauerstoff angereicherte Luft. Diese enthält aber immer noch 60 Prozent Stickstoff, der durch die verengten Atemwege schwer ausgeatmet werden kann. So bleibt bei jedem Atemzug Luft in der Lunge, es kommt zur Lungenüberblähung und zur Atemnot. Helium sei weniger dickflüssig als Stickstoff und könne so die verengten Atemwege leichter überwinden, erklären die Lungenärzte der DGP. Das Problem an der neuen Therapie sei, dass die Helium-Gemische sehr viel teurer sind als mit Sauerstoff angereicherte Luft.