Donnerstag, 31. Januar 2008
Warnung an Herzkranke: Skifahren nur mit Arzterlaubnis
Vor dem Skiurlaub sollten Herzkranke nach Ansicht der Deutschen Herzstiftung unbedingt die Zustimmung ihres Arztes einholen. Darauf weist Frank Sonntag vom Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung in Frankfurt hin.
Wenn Herzpatienten problemlos 120 bis 150 Watt beim Belastungs-EKG leisten könnten, und weder Rhythmusstörungen noch eine Herzstörung vorlägen, "dann ist das Skilaufen meist auch ab etwa drei Monaten nach einem Herzinfarkt wieder möglich", so Sonntag. Patienten mit verengten Kranzgefäßen sollten sich eine Piste unterhalb von 2500 Metern suchen. Prinzipiell sei für sie zudem Langlauf besser geeignet als Ski alpin.
"Als problemlos gelten Mittelgebirgslagen von 1000 bis 1500 Metern, wenn zwei bis drei Tage Anpassungszeit mit Spaziergängen einkalkuliert werden", sagte Sonntag. Die Temperatur sollte beim Wintersport nicht unter minus fünf Grad fallen. Dünne Luft in hohen Lagen und Kälte könnten bei Anstrengung einen Herzanfall auslösen. Der Experte rät, Skilaufen generell langsam anzugehen, sich vorher aufzuwärmen und steile Hänge zu meiden.
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