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Schlaganfall vorbeugenSport statt Vitaminpillen

07.01.2009, 13:56 Uhr

Eine gesunde Ernährung ist wichtig, wenn es darum geht, das Schlaganfallrisiko zu mindern. Vitaminpillen jedoch helfen nicht. Vielmehr ist Bewegung gefragt.

Sport und eine ausgewogene Ernährung sind die beste Schlaganfallvorsorge. Vitaminpillen beugen einer aktuellen US-Studie zufolge dagegen weder Schlaganfällen noch Herzinfarkten vor.

Unter Berufung auf die Fachzeitschrift "Journal of the American Medical Association" rät die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Berlin daher davon ab, zur Vorbeugung von Gefäßerkrankungen regelmäßig Vitamin C und E einzunehmen.

Das gilt den Angaben zufolge sowohl für Menschen, die noch keinen Schlaganfall hatten, als auch für Patienten, die bereits an Durchblutungsstörungen des Gehirns leiden. Bewegung lasse sich leicht in den Alltag einbauen - zum Beispiel, indem auf den Fahrstuhl verzichtet und stattdessen die Treppe genommen wird. Wer häufiger Gemüse und Fisch verspeist, kann laut DGN erhöhte Cholesterin- und Blutzuckerwerte vermeiden und dadurch sein Schlaganfallrisiko verringern.