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Atlantis gelandetStolzer Vater an Bord

27.11.2009, 17:14 Uhr
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Sicher gelandet: Die "Atlantis" ist zurück auf der Erde. (Foto: REUTERS)

Eineinhalb Wochen war die US- Raumfähre "Atlantis" im All, jetzt ist sie wieder sicher auf der Erde. Sieben Astronauten waren an Bord - und keiner dürfte der Heimkehr mehr entgegengefiebert haben als Randy Bresnik: Der 42-Jährige war am Wochenende Vater einer Tochter geworden.

"Eine Bilderbuchlandung", lobte die Bodenkontrolle. Die Raumfähre ist pünktlich um 15.44 Uhr unserer Zeit bei strahlend blauem Himmel auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida sanft aufgesetzt.

Die "Atlantis"-Crew unter Kommandant Charles Hobaugh war am 16. November mit mehr als zwölf Tonnen Nachschub und Ersatzteilen zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Während ihres Aufenthalts absolvierten die Astronauten drei Außeneinsätze, um den Ausbau der Station voranzutreiben. Die wichtigste Mission war die Installation von zwei Paletten mit Instrumenten und anderen Ausrüstungsgegenständen an der Raumstation.

Direkte Leitung zur Ehefrau

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Randy Bresnik (hintere Reihe, 2. von rechts) hat an Bord erfahren, dass er Vater geworden ist. (Foto: REUTERS)

Astronaut Bresnik erfuhr am Sonntag, dass mit der Geburt seiner Tochter Abigail am Ende alles glatt verlaufen war. Er hatte eine direkte Leitung aus dem All zu seiner Frau auf der Erde. "Momma und das Baby sind wohlauf", konnte er freudestrahlend den NASA- Bodenkontrolleuren in Houston verkünden. Bereits am Samstag soll es für den frischgebackenen Vater nach Houston gehen, um sein Kind erstmals in den Arm zu nehmen.

Besonders glücklich über die Rückkehr dürfte auch Nicole Stott gewesen sein. Die Ingenieurin hatte zuvor 87 Tage an Bord der Raumstation verbracht. Der Atlantisflug war einer der letzten Shuttle-Flüge überhaupt: Nur noch fünfmal sollen die betagten Raumfähren zur Reise ins All aufbrechen, bevor sie im nächsten Jahr eingemottet werden.

Nach dem Ende der Shuttle-Flüge ist die Raumstation für mehrere Jahre nur noch mit russischen Sojus-Kapseln zu erreichen.

Quelle: dpa