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Der Tag1,6 Millionen Menschen in China wegen Tropensturms "Muifa" evakuiert

15.09.2022, 08:20 Uhr

Der Taifun "Muifa" hat an der Ostküste Chinas rund 1,6 Millionen Menschen zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen. Das Unwetter brachte heftigen Wind und schwere Regenfälle mit sich. Der Staatssender CCTV berichtete, "Muifa" sei der erste Taifun seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1949, der die Metropole Shanghai heimsucht. Dort leben mehr als 25 Millionen Menschen. In Shanghai wurden laut CCTV mindestens 426.000 Menschen evakuiert, weitere 1,2 Millionen Menschen seien in der benachbarten Provinz Zhejiang in Notunterkünfte gebracht worden.

Die heftigen Regenfälle sorgten für Überschwemmungen in mehreren Gebieten im Delta des Flusses Jangtse und verursachten Verkehrsprobleme. Am Mittwoch waren wegen des herannahenden Taifuns alle Passagierflüge von und nach Shanghai gestrichen worden. Auch am Donnerstagmorgen fielen nach Angaben der Website "Flightradar24" noch Verbindungen aus. In der Bucht von Hangzhou südlich von Shanghai verursachte "Muifa" riesige Wellen. Der chinesische Rundfunk berichtete zudem über einen Erdrutsch im Bezirk Ninghai in der Provinz Zheijiang. Berichte über Tote oder Verletzte durch den Sturm gab es zunächst nicht.

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Der Staatssender CCTV berichtete, "Muifa" sei der erste Taifun seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1949. (Foto: picture alliance / CFOTO)

Quelle: ntv.de