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Der Tag13.000 Foltertote in Syrien befürchtet

13.03.2015, 16:48 Uhr

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In seinen Gefängnissen sollen Tausende zu Tode gefoltert worden seien, sagen Menschenrechtsorganisationen: Syriens Präsident Baschar al-Assad. (Foto: dpa)

Seit Ausbruch des Aufstandes in Syrien vor rund vier Jahren sind nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen in den Gefängnissen des Landes fast 13.000 Menschen zu Tode gefoltert worden.

  • Demnach seien mehr als 100 der Opfer Kinder, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

  • Darüber hinaus seien mehr als 20.000 Menschen in den Gefängnissen verschwunden, so die Organisation.

  • Angehörige von Folteropfern seien außerdem dazu gezwungen worden, per Unterschrift zu bestätigen, dass ihre Verwandten von Rebellen getötet worden seien.

  • Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hat ihren Sitz in Großbritannien, stützt sich aber nach eigenen Angaben auf ein Netz von Informanten in Syrien.

  • Seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges sind schätzungsweise nahezu eine viertel Million Menschen getötet worden.

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Das Blutvergießen in Syrien nimmt keine Rücksicht auf Kinder. Über 100 sollen in syrischen Gefängnissen zu Tode gefoltert worden seien. (Foto: Reuters)

Quelle: ntv.de