Der Tag15 Lastwagen des Welternährungsprogramms im Gazastreifen geplündert
Die Lage im Gazastreifen ist prekär. Monatelang hat es keine Hilfslieferungen gegeben, viele Menschen leiden an Hunger. Mittlerweile erlaubt Israel wieder, dass Güter in den Küstenstreifen geliefert werden. Nach Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) sind nun 15 Lastwagen der Organisation im Süden des Gazastreifens geplündert worden. Dies sei am Donnerstagabend passiert, als die Transporter auf dem Weg zu vom WFP unterstützten Bäckereien gewesen seien, teilte die Organisation mit. Details dazu, wer die Lieferungen gestohlen hat, nannte sie nicht. Israels Armee und die zuständige Behörde Cogat äußerten sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Vorfall.
"Hunger, Verzweiflung und die Ungewissheit, ob noch weitere Nahrungsmittelhilfe kommt, tragen zur wachsenden Unsicherheit bei", hieß es in einer Erklärung des WFP. "Wir brauchen die Unterstützung der israelischen Behörden, um deutlich größere Mengen Nahrungsmittelhilfe schneller, gleichmäßiger und auf sichereren Routen nach Gaza zu bringen, wie es während der Waffenruhe geschehen ist."