Der Tag16-Kilogramm-Sensationschatz aus der Oberlausitz präsentiert
Zwei Jahre nach einem umfangreichen Fund aus der Bronzezeit hat Sachsen seinen neuesten archäologischen Schatz als Rarität präsentiert. Die 3.000 Jahre alten Stücke - insgesamt 16 Kilogramm Schmuck, Waffen und Geräte - wurden aus dem Boden eines Ackers in Klein Neundorf bei Görlitz, also in der Oberlausitz, geborgen und sollen nach ihrer wissenschaftlichen Untersuchung später restauriert und für die Ausstellung vorbereitet werden.
Tatsächlich hängt ein viel länger vorliegendes Objekt aus den Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur mit dem jetzigen Fund zusammen. Im Jahr 1900 hatten Kinder bei der Kartoffelernte in Klein Neundorf drei Bronzedolche gefunden. Zwei davon kamen 1905 ins Museum. Während einer in den Wirren des Zweiten Weltkrieges verloren ging, wird der andere bis heute ausgestellt. Ab dem Sommer 2023 nahmen sich Fachleute und ehrenamtliche Helfer den Acker noch einmal vor - und stießen letztendlich auf den neuen Riesenfund.