Der TagAdrian U. wirft Polizei "Verschwörung zum Mord" vor
Adrian U. soll auf einen Polizisten geschossen und damit versucht haben, ihn zu töten. Doch der ehemalige "Mister Germany" ist sich zum Prozessauftakt keiner Schuld bewusst. Im Gegenteil: Gemäß seiner kruden Reichsbürgerideologie sieht er sich als Opfer der Behörden, vor allem der Polizei.
"Auf mich wurde geschossen, es war eine gemeinschaftliche Verschwörung zum Mord", so U. Als "deutscher Staatsbürger" habe er das Recht zum "Widerstand, wenn mich jemand zu Hause überfällt", sagte er.
Mit dem "Überfall" meint U., dass ein Gerichtsvollzieher am 25. August 2016 mit Unterstützung von rund 200 Polizisten anrückte, nachdem am Vortag ein erster Versuch gescheitert war. Die Beamten wurden aus einer Menschengruppe heraus angegriffen, mit Pflastersteinen beworfen und von U. mit einem Revolver bedroht. Bei einem darauf folgenden Schusswechsel wurde ein Beamter des Sondereinsatzkommandos verletzt.