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Der TagAfD-Politiker entgeht knapp Corona-Tod - und leugnet weiterhin Pandemie

09.01.2021, 11:52 Uhr
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Wollte keinen "Maulkorb" tragen: AfD-Abgeordneter Thomas Seitz sorgte mit seiner löchrigen Maske im November für einen Eklat. (Foto: imago images/Political-Moments)

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz lag nach einer Corona-Infektion wochenlang auf der Intensivstation. Das hat seine Einstellung zur Corona-Pandemie aber wohl nicht grundlegend geändert. Zwar danke er "von Herzen allen Ärzten und Klinikmitarbeitern, die mit ihrer hoch qualifizierten Arbeit mein Überleben trotz schlechter Prognose ermöglicht haben", teilte der 53-Jährige über sein Büro mit. Trotzdem sei er "innerlich zerrissen", da er zwar einerseits dankbar sei für eine "zweite Lebenschance", andererseits aber der Auffassung sei, "dass im vergangenen Jahr durch die Politik der Bundesregierung rund 90 Prozent der Ressourcen für die Zukunft unserer Kinder durchgebracht wurden". Er sei weiterhin der Auffassung, "dass bislang keine pandemische Lage vorliegt". Daher halte er die staatlichen Anti-Corona-Maßnahmen für unangemessen.

Seitz war unter anderem bei einer Bundestagssitzung im November aufgefallen, als er mit einer offenkundig löchrigen Maske zum Rednerpult kam. Vizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) untersagte ihm damals, damit zu seinem Platz zurückzugehen. Sie reichte ihm eine frische FFP2-Maske. Als Seitz sich über den "Maulkorb" beschwerte, drohte ihm Roth ein Ordnungsgeld an.

Quelle: ntv.de